Was ist eigentlich.... Testspot?

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  • Was ist eigentlich.... ein Testspot?


    Was ist eigentlich.... ein Testspot?





    Testspot von William
    Was ist eigentlich...ein Testspot?

    Na ganz einfach, ein x-beliebiger Punkt an dem man probieren kann ob das Surfen mit dem Handy geht. Na ja bei den Counterstrike Kiddies vielleicht schon,

    bei uns jedoch ist es genau genommen eine Art und Weise wie wir herausfinden was wie funktioniert wenn wir ein Auto polieren wollen. Alles klar? Ja, dann nicht weiter lesen. Wenn nicht, hier die genaue Erklärung.

    Prinzipiell ist jeder Lack anders. Der eine ist hart, der andere ist weich. Der eine hat Klarlack, der andere nicht, der eine ist auf Metall lackiert, der andere auf einer der vielen Plastiksorten. Der eine hat tiefe Kratzer, der andere hat Hologramme und der Letzte beides zusammen. Wie soll man jetzt ran gehen? Ganz einfach, wir machen einen Testspot! Das macht einen Show it Off erst richtig cool:



    Dient aber weniger der Coolness sondern dem Austesten.

    Dazu kleben wir ein definiertes Areal ab um sehen zu können welche Vorgehensweise, welches Werkzeug und welche Paste welchen Effekt bei den vorliegenden Effekten erzielt um dann das ganze Auto möglichst schnell korrigieren zu können. Wir testen also aus was am besten funktioniert und ein vertretbares Ergebnis erzeugt ohne zu viel Lack ab zutragen. Gerade bei Hobbyisten ist es das Wichtigste das gerade so viel Lack abgetragen wird wie notwendig, während bei beruflichen Aufbereitern eher der Faktor Zeit im Vordergrund steht. Letzteres ist schnell erklärt.

    Man nimmt ein hartes Pad und eine Feinschleifpaste, Maschine volle Pulle, und wenn das noch nicht funktioniert, nimmt man eine gröbere Paste. Wenn das dann immer noch nicht klappt kommt halt die gute alle Wolle und wir müssen danach noch mal eine Stunde fürs Waschen opfern.

    Bei denen die die Fahrzeugpflege nur als Hobby betreiben hat man mehr Spielraum, weil mehr Zeit vorhanden ist. Hier kann ich enorm testen. Nicht immer führt einen die Vorgehensweise ans Ziel die die gröbere Paste hat. Um so viel Klarlack wie möglich stehen zu lassen muss man vielleicht auch mal in Kauf nehmen einen Durchgang mehr zu fahren um genau da zu landen was eben notwendig ist.

    Ich möchte das ein mal am Beispiel der neuen Menzernas verdeutlichen. Dazu habe ich einen etwas ungewöhnlichen Testspot gemacht.



    Vorne die 2500, hinten die 2000.

    Die vordere Paste hatte mit einem harten Pad, bei minimaler Fahrgeschwindigkeit und maximalem Druck die bessere Fehlerkorrektur als die Hintere. Dennoch war bei beiden Pasten ein 2ter Druchgang notwendig um alle Fehler zu korrigieren. 2 Durchgänge der vorderen Paste hätten mehr Klarlack abgetragen als notwendig. Die schwächere Paste hingegen hatte im 2 ten Gang gerade so alles geschafft was drin war. Also gab ich der schwächeren Paste den Vorrang.

    Weitere Rädchen wo man immer drehen kann sind der Druck, die Fahrgeschwindigkeit, die Fläche die ich poliere und auch die Stauchhärte des Pads oder sogar die Wahl zum Fell oder zur Wolle. Immer unter dem Gesichtspunkt, muss ich schnell ans Ziel oder will ich Lack retten. Und nur durch einen Testspot an verschiedenen Stellen des Fahrzeuges, wie Plastikkotflügeln oder Stoßstangen, wo vielleicht mehr Weichmacher im Lack enthalten sind, auf der Motorhaube, die immer starke Kratzer hat, weil die jeder ganz besonders gerne mit dem alten T-Shirt trocken gerubbelt hat, oder Seitentür, wo oft Dreck in den Fenster-Dichtungen zu großen Schäden beim Trocknen geführt hat, kann man die optimale Arbeitsweise für die vorliegenden Lackdefekte heraus finden.



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