Was ist eigentlich.... Politur?

This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

Achtung ab dem 25.5.2018 greift die DSGVO, weitere Infos dazu findet Ihr hier: Datenschutzerklärung, Nutzungsbestimmungen und Forenregeln.

  • Was ist eigentlich... Politur?

    Was ist eigentlich.... Politur?



    Politur (von William)
    Das Wort „polieren“ selbst bedeutet in unserem Sprachgebrauch „glätten“. Dabei wird eine Oberfläche so weit begradigt, dass sie keine Unebenheiten mehr aufweist. Das funktionierte früher beim Mauern damit keine Ritter hochklettern konnten, bei Gold und anderen Edelmetallen das man die Dame des Herzens abgreifen konnte, aber auch beim Fahrzeuglack.

    Durch Witterungseinflüsse, Waschanlagen oder kleine Unfälle wird der Lack nun irgendwann einmal uneben. Je nach Einfluss, mehr oder weniger. Und je nachdem wie uneben dieser ist und wie viel Zeit wir haben, um so ein gröberes Werkzeug brauchen wir, um ihn wieder glatt und eben zu bekommen. Natürlich kann man mit einer Nagelfeile auch Gitterstäbe durchfeilen, aber wer hat schon Lebenslänglich?
    Polituren gibt es also in unterschiedlicher „Grobheit“ um den jeweiligen Anforderungen gerecht zu werden, aber auch um zum Schluss immer feiner zu werden, was das Polierbild angeht.

    Die unterschiedlichen Pasten nennt der Hersteller meist wie er will. Da gibt es zum Beispiel "Lackreiniger" beim Hersteller „A“, die ganz grob sind um wirklich alte Lackschichten ab zu tragen, bei Hersteller „B“ ist der "Lackreiniger" wieder das ganz zarte Finish Produkt. Als Grundsatz gilt, wer glätten will, der braucht aber Schleifmittel um Lack ab zu tragen. Schleifmittelfreie „Glättpasten“ könnt ihr Euch also schenken. Dennoch gibt es auch solche Pasten, dann aber für einen anderen Zweck.

    Grundsätzlich sollte man die Pasten also so einteilen das jeder übers gleiche spricht. Und da Worte wie Lackreiniger oder einfach nur „Politur“ gar nichts sagen, unterteilt man meist in grobe Schleifpaste, feine Schleifpaste und Hochglanzpaste oder eben Politur. Irgendwo zwischen feiner Schleifpaste und Hochglanzpolitur gibt es noch Antihologrammpasten von vielen Herstellern. Diese brauchen noch genügend Biss um die Hologramme zu beseitigen, sollen aber gleichzeitig auch nicht zu viel haben um keine neuen Hologramme zu hinterlassen.

    Ebenfalls unterscheidet man zwischen Pasten die sich selbst zerlegen



    und Pasten die kleinere aber dafür gleich groß bleibende Polierstoffe aufweisen.




























    Je nachdem welche Paste man hat sollte man also seine Arbeitsweise anpassen. Während sich selbst zerlegende Pasten meist viel Druck und Temperatur benötigen brauchen die sich nicht zerlegenden Polierkörper mehr Zeit.


    Bei der Anwendung sollte man, je nach Paste Stufe für Stufe die „Grobheit“ der Pasten reduzieren. So sollte man nach einer groben Paste erst einmal mit der nächst feineren nacharbeiten, um dann erst mit einer Hochglanzpaste das Finish zu fahren. Bei manchem modernen Pasten ist aber ein Zwischenschritt nicht notwendig. Dort genügt es schon mal nur das Pad zu tauschen um ein entsprechendes Polierergebnis zu erreichen.

    1,003 times viewed

Achtung ab dem 25.5.2018 greift die DSGVO, weitere Infos dazu findet Ihr hier: Datenschutzerklärung, Nutzungsbestimmungen und Forenregeln.