Hilfe & Tipps zu Problemen beim Gebrauch einer Rotationsmaschine

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    • Habe mir heute von einem guten Freund eine Rotationsmaschine geliehen, da ich ein paar Erfahrungen mit der Rotationsmaschine sammeln wollte. Als Politur habe ich die Menzerna 3in1 probiert. Leider habe ich mit einige Hologramme (welche ich mit meiner Rupes aber spielend entfernt bekommen habe) in den Lack gefahren. Testkandidat war ein 14 Jahre alter Mercedes (Klapperkiste zum probieren) :). Bei meinem eigenen Fahrzeug hatte ich die 3in1 mit meiner Rupes Excenter Maschine verarbeitet und keine Probleme. Jetzt bin ich etwas ratlos wo mein Fehler lag.

      Folgendes Setup habe ich verwandt:

      Flex 14-3 125 Rotationspoliermaschine
      Grünes Rupes Pad (zu grob vermute ich)
      Bei Stufe 4-5 ca. 2200 Um/M 3-4 Kreuzstiche (zu hohe Drehzahl?)

      Vorgegangen bin ich beim Polieren wie gewohnt. Auf Stufe 1 die Politur verteilt und dann langsam auf Stufe 4 ausgefahren. Die Fehlerkorrektur war klasse, allerdings blieben die Hologramme zurück :(

      Da ich bisher nur mit den Excentermaschinen Erfahrung habe (ca. 6-8 Autos) sind es sicher eine ganze Fülle an Dingen die ich verbessern kann :)

    • Schön das Du so motiviert bist aber bitte verabschiede Dich von der Vorstellung mit einer Rotationsmaschine gleich beim ersten mal ohne Hologramm zu arbeiten.

      Das erfordert sehr viel Übung.

      Vielen Denken weil es mit einer Excenter so gut geklappt hat, geht dies ebenso mit einer Rotationsmaschine, dass ist ein fataler Irrglaube

      2200 u/min ist außerdem viel zu viel des guten, 900 - 1200, max, 1500 reichen völlig

      Da keiner zugesehen hat, kann auch nicht wirklich seriös dazu Stellung bezogen werden

      Meine Empfehlung üben üben üben üben.....Selbst viele gewerbliche Aufbereiter können nach vielen Jahren nicht Hologrammfrei mit der Rotationsmaschine polieren

      Post hierher verschoben, passt besser

      Gruß heli

      Unbenanntes Dokument                    agentur
    • Hey Heli danke für deine Einschätzung. Das das eine nicht ganz so steile Lernkurve wie bei der Excenter gibt, habe ich schon befürchtet. Ich werde morgen ein etwas weicheres Pad mit einer niedrigeren Umdrehungszahl mal testen. Vom Gefühl her würde ich sagen, daß das grüne Rupes Pad einfach zu grob war, da ich es vermeiden wollte 2 Polituren zu verwenden.

    • Hallo zusammen, ich hätte da noch eine Frage.

      Wenn ich mit der Flex PE 14-2 150 und einem weichen Pad (schwarzes Finish Pad) +Menzerna 2500 z.b. polieren möchte mit ca 900U\min und Maschinengewicht, werden da alle Schleifkörper der Paste zersetzt?

      Hat das weiche Pad darauf Einfluss oder kommt er "nur" auf die Fahrzeit und den Druck an? Oder ist das der Rotationsmaschine egal? Und durch die Wärme zersetzt sich die Politur sowieso?

      Das weiche Pad wäre zwecks besserem Handling für die ersten Anfänge mit der Maschine.

    • mit einem schwarzen finish pad (nehme an lake country schwarz für versiegelungen) wirst nicht viel erreichen..da diese pads für versiegelungen eher gedacht sind. die menzerna polituren benötigen eher härtere pads wie lake country gelb oder orange..cutting, light cutting um das potenzial optimal zu nutzen. leg dir fürs bessere handling wie du möchtest die lake country constant pressure zu mit der zwischenschicht. weil mit schwarzen pads wirst nicht viel reißen. drehzahl liegt bei mir immer bei stufe 3 bis 4..so 1200 Umdrehungen...

    • Druck kannst du bei weichen Pads auch vergessen. Klar gibt es auch Pasten welche mit weichen Pads verarbeitet werden können(3M Antihologramm, Meguiars 205). Defektkorrektur wirst du jedoch primär nur mit mittelharten/harten Pads erreichen...

    • Danke euch beiden für die Aufklärung. Das war mir beim Durchlesen dieses Threads noch nicht so richtig klar geworden.

      Dann werde ich noch mit der Flex an unserem Punto üben bevor der dann in die Schrottpresse wandert :-x

    • Hallo Leute, ich klink mich zu dem Thema auch mal mit ein.

      Wie in meiner kurzen Vorstellung schon geschrieben arbeite ich mit einer Makita 9227CB. Das erste Fahrzeug, das eine Aufbereitung bekommen soll ist mein eigenes. Ein BMW 525d Touring in Silber Metallic. 15 Jahre ohne richtige Pflege des Lacks, da aus einem Firmenfuhrpark gekauft.

      Trotz intensivem Waschen bleibt immer ein trüber Film zurück. Ich denke dass das Fahrzeug schon zu lange keine Pflege erhalten hat. Es sind Kratzer etc. vorhanden. Wohl nicht die beste Basis.

      Da ich Anfänger auf dem Gebiet der Lackaufbereitung bin will ich mir wertvolle Tipps holen, wie und mit was man an diesem Auto das beste Ergebnis erzielen kann.

      Mein eigener Vorschlag wäre folgender:

      - Makita 9227CB
      - 3M 125mm Stützteller
      - Buff&Shine Pad orange (Lake Country Constand Pressure orange auch vorhanden)
      - Menzerna 2400 (Auswahl zwischen 400, 2400 und 3500)
      - 1 Kreuzstrich Stufe 1 einfahren (Nur Maschinengewicht)
      - 4-5 Kreuzstriche (3-5kg Druck, 1000-1200 1/min)

      Wäre das tendenziell ein Ansatz mit dem ichs probieren könnte oder muss hier grundlegend was geändert werden?

      "Das Auto ist eine vorübergehende Erscheinung. Ich glaube an das Pferd" Da hat sich der Kaiser wohl getäuscht :]

      "Am Anfang schaute ich mich um und konnte den Wagen, von dem ich träumte, nicht finden. Also beschloss ich, ihn selber zu bauen" ...Ferry Porsche

    • ja so machst es T^ und die Maschine nicht zu schnell über den Lack bewegen, die Politur braucht ja Zeit um auf der Stelle wirken zu können, aber eben auch nicht zu langsam das zuviel Hitze entsteht und die Bereiche nicht zu groß wählen, halte Dich wenn möglich an die 40 x 40 cm

      Gruß heli

      Unbenanntes Dokument                    agentur
    • Vorsicht mit der Hitzentwicklung auf lackierten Kunstoffteilen wie z.B. Stoßfänger.

      Unsere Familienkutschen:
      VW Golf VII Variant Highline TSI 150 PS weiss, VW Caddy Highline TDI 150 PS weiss, VW Golf 1 Cabrio SportLine 98 PS unischwarz, VW Golf IV Sport Edition 105 PS unischwarz
      seit einem Jahr in den ewigen Jagdgründen:
      T4 Caravelle TDI 180 PS Blackmagic Perleffekt ;(
      auf dem Weg in die ewigen Jagdgründen:
      VW Golf IV Variant Highline TDI 130 PS unischwarz ;(
    • Wenn du Anfänger bist, solltest du grade bei einer Rotationsmaschine wohl zu erst mal einen der hier angebotenen Einsteiger oder Fortgeschrittenen Workshops besuchen. Da lernst du viel und kannst unter fachkundiger Betreuung selber ausprobieren ohne Angst zu haben groß Schaden an deinem heiligen Bleche anzurichten T^

      Gruß ;)
      "Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto braucht Liebe" Walter Röhrl

    • Das ist zu engstirnig gedacht... Die Drehzahl ist nur ein Teil der Gleichung. Druck, Defekte, Lackhärte, Können, Polierpaste spielen alle da mit rein....

      Wenn das Pad grösser wird auch der zurück gelegte Rotaionsweg am Pad ein längerer...somit muss die Drehzahl im Zweifelsfalle nach unten korrigiert werden.... Aber wie gesagt, das kann man nicht pauschalisieren.

    • Wie der Michael schon sagte, das hängt von all den anderen Faktoren auch ab, aber wenn man mit "Hirmschmalz" ran geht wird das schon, DU packst das bestimmt T^

      Gruß heli

      Unbenanntes Dokument                    agentur
    • wie michael schon sagt da gibt's viele variablen...willst du schleifpaste oder hochglanzpolitur verarbeiten oder welche defekte du raus machen willst...ich fahr 1200 bis 1500 je nach defekte und lackhärte bei feinschleif und schleifpasten...das kann man wie schon gsagt nicht pauschal sagen...

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