Menzerna Neue Polier-Pads 2016, 180 mm

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    • Menzerna Neue Polier-Pads 2016, 180 mm



      Hallo User/innen,

      es gibt wieder mal was NEUES von Menzerna. Bitte mal hier klicken

      Neue Polierpads für den PROFI! Ich schreibe dies deutlich und fett, damit es keiner überliest ;)

      Was ist neu:
      • Die Größe, 180 mm Durchmesser, ist für den Hobbyanwender eher etwas ungewöhnlich, für den gewerblichen Einsatz jedoch das normalste der Welt
      • Die neuen Farben, sind auf das jeweilige Menzerna-Produkt perfekt abgestimmt T^T^T^
      • Die Qualität wurde weiter verbessert, sowohl der Klettrücken als auch die Struktur der Schäume alles erstklassig T^
      • Es gibt einen passenden Polierteller dazu, welcher zum Rand hin flexibel ist


      Hier schon mal erste Eindrücke



      Die Schriftfarbe der Politur zeigt an welches Pad dafür zu verwenden ist, eigentlich genial einfach :lvit: warum solch simple und effektive Dinge manchmal etwas länger dauern :D




      Die Pads sind bestens für die großhubigen Excenter mit 21mm Hub geeignet, z. B.Lupus Autopflege Exzenter Poliermaschine 6100 Pro Plus 21mm CPS oder Rupes LHR 21es



      Hier sieht man schön den flexiblen Teller, dieser wird mit der Zeit immer weicher und man kann damit bestens in Sicken, Kanten, Rundungen usw. ein- und abfahren



      Hier auf der Rotationsmaschine, das Pad mit dem entsprechenden Teller für die Versiegelungen

      Nochmal die einzelnen Pads im Überblick:




      Die Pads gibt es z. B. hier zu kaufen Lupus-Menzerna-Pads usw.

      Warum jetzt so große Polierpads ??? Gegenfrage; warum nicht? Menzerna ist im Profi- bzw. im Automobil-Bereich ein Top-Ausrüster und dort gilt es zu überzeugen.

      Ich habe bereits sehr gute Erfahrungen damit gemacht, leichter und schneller habe ich selten ein Auto aufbereitet.
      Ein Plus in meinen Augen ist der sehr große Überstand, der es erlaubt, das Pad anzustellen und schon "fast" wie ein Wollpad auf der Kante zu fahren und somit ein Wechseln auf kleine Pads nicht mehr nötig ist.

      Und nochmal in der Wiederholung, diese PADS sind was für den gewerblichen und professionellen Aufbereiter. Nicht das jetzt wieder Comments kommen von übermotivierten Startern, die gerade mit einer Excenter oder Rotationsmaschine Ihre ersten positiven Erfolge hinter sich haben oder auch von Usern, die einfach nur den "ich will immer das Neueste haben wollen Drang" befriedigen: und jetzt denken: "Geil, das brauche ich auch dann bin ich ruckzug fertig". Lasst es erst mal sonst ist das ;(;(;( hinter her wieder groß. Engagierten Anwendern, die sich mit Geduld, Motivation und Sachverstand an die Sache ranwagen, ist nach Durchhaltevermögen aber ein positives Aha-Erlebnis beschert.

      Testberichte folgen bald!

      Und als Zuckerl zum Start gibt es von Menzerna dazu ein "GEWINNSPIEL", BITTE HIER KLICKEN!

      Gruß heli

      Unbenanntes Dokument                    agentur
    • Vielen Dank für die Vorstellung Helmut. Jetzt bin ich neugierig - leider konnte ich dazu bisher noch nichts finden. Vielleicht hast Du Dir die Pads schon näher angeschaut? Meine Fragen:

      Sind die Pads offen oder geschlossen porig?
      Wie sieht es mit der jeweiligen Stauchhärte der einzelnen Pads aus?

      Ich freue mich schon auf Deine Antwort #0da^

      Aufbereitung&Leidenschaft=autopflegeforum <&bn

    • Da bin ich auch bezüglich der stauchhärte gespannt. Jetzt braucht man anscheinend doch nicht nur 1 Sorte Pads (mittelhart-hart) um Menzerna Polituren optimal zu verarbeiten. Aber die Tests werden es ja zeigen.

      Gruß
      Skuby

    • Die Pads haben eine sehr sehr feine offene Stuktur. Die Strauchhärte ist als Menzernatypisch hart einzustufen. Eine feine wohldosierte Abstufung in Härte und Stuktur ist zu bemerken. Das Finishpad (blau) ist wiederum schön weich.

      Mit den Pads fährst die Menzernapolituren ruck zuck durch bei maximaler Defektkorrektur....

    • Weil man bei falscher Handhabung eben schnell z. B.den Lack beschädigen kann und Leute die schon immer mit den großen Pads, 180mm und größer gearbeitet haben, damit in der Regel safe umgehen können.

      Und in der Regel sind das eben "wirkliche" Profis die damit den lieben langen Tag Ihr Geld verdienen

      Wer nur paar mal im Jahr ein Auto macht, wird oft nicht mal das Potential eine Excenter mit 8mm Hub ausschöpfen.

      Das haben einfach die Erfahrungen von zig Workshops usw. gezeigt

      Kaufen kann jeder was er gerne möchte, nur bitte hinterher nicht jammern und sagen wir hätten nicht gewarnt.

      Habe das auch bei der Clay Disc erlebt. Wie viel Leute mich anschreiben und jammern sie hätten jetzt Kratzer im Lack, dabei konnten die meisten noch nicht mal richtig mit normaler Knete umgehen. Nur mal so um die Hinweise zu verstehen.

      Wir schreiben das nicht um zu sagen: "Ihr seit alle doof oder Nichtkönner" sondern wollen nur vor Fehlern durch unachtsamen bzw. übertriebenen Ehrgeiz schützen.

      Was aber nicht bedeuten soll, dass das von engagierten Hobbyisten nicht auch zu beherrschen ist. Geduld und Fleiß führen auch hier zum Ziel T^

      Sehr viel User und deren Werdegang hier beweisen ja was man in einigen Jahren an Können erreichen kann T^

      Gruß heli

      Unbenanntes Dokument                    agentur
    • Guten morgen, kommt zu der Liquid Carnauba Protection auch noch der passende Bericht?
      Sicher ist der schon in Arbeit. T^
      Die Pads und das Liquid Carnauba Protection sind auch schon bei Lupus erhältlich, Preise für die Pads sind schon heftig... :smb:

      Wer später bremst ist länger schnell :smb:

      Gruß, Didi ;)

    • Ymf wrote:

      Wieso sind die Pads denn nur für Profis geeignet? Wegen der Größe?
      Ist aus der Vorstellung leider nicht ersichtlich. #0da^
      Eigentlich hat das heli explizit dazu geschrieben. 7" Pads sind in der Regel gebräuchlich. Und für den Hobbyanwender ungewöhnlich.


      Die Menzerna Pads haben halt die übliche Größe. von den 7" und orientieren sich an den Old School Größen wie Meguiars und Ursprünlich auch Lake Country sie vertreibt. USA und England polieren fast nur in den Größen, weil einfach die Karren größer sind :D Nein ganz erlich, ich glaube es hat sich hier nur irgendwie eingebürgert mit den kleinen Pads zu arbeiten. Gebräuchlicher sind jedoch die Großen wenn man sich umschaut. Meguiars hat die gar nich so klein :D

      Aber auch weil es ein anderes Arbeiten ist als mit 133mm Pads. Man muss es halt mal gemacht haben und den Unterschied auch merken können. Also wie man damit umgehen muss im Vergleich zu kleineren Pads.

      Klar sollte bei aller Praxis aber auch die Theorie sein. Mehr Durchmesser des Pads bedeutet mehr Abtrag, daher Druck etwas raus. Über den gleichen cm² poliert das Pad außen nämlich nicht mehr mit einer Länge von 412mm, sondern beim 180mm Pad 565 mm. das sind 150mm mehr Poliertschaum pro umdrehung. Noch höher ist der Einfluss des neuen Drehmoments. Hier geht der Radius quadratisch ein. Muss man sich gar nicht alles merken, aber im Kopf behalten.

      DA PASSIERT EINFACH MEHR, daher Druck etwas raus!


      Ebenfalls ist es viel wichtiger das Pad sauber zu zentrieren als bei kleinen Pads. Jeder Unwucht merkst sofort.

      Zu guter Letzt stellt man die Pads noch mehr an als die kleinen. Das die eben selbst über den Lack laufen. Das hat nix mit Kante fahren zu tun, sondern eben etwas mit leicht anstellen. Das klappt prima, darf aber nicht so weit getrieben werden das es Hologramme gibt. Noch schräger dann mit Kante in Ecken und Sicken. Da muss der Druck noch weiter raus. Das Maß an Abtrag und Hologrammen und sicheres Arbeiten kommt hier zur Gleichung noch hinzu.

      Wenn man das alles beherrscht, bedeutet es nur noch Freude, denn die Pads sind ein Echter Gewinn weil sie sehr gut laufen. Lassen sich super leicht reinigen und der riesen Vorteil ist das die lange ihre Stauchhärte behalten. Das heist der Abtrag variiert nicht so sehr.
    • heli wrote:

      Wir schreiben das nicht um zu sagen: "Ihr seit alle doof oder Nichtkönner" sondern wollen nur vor Fehlern durch unachtsamen bzw. übertriebenen Ehrgeiz schützen.
      Meine Frage war auch gar nicht so zu verstehen. Mich hat es einfach nur interessiert, wie vermutlich viele weitere User auch.
      Ich denke ich bin auch noch weit vom Profi entfernt, deswegen werde ich wohl vorerst auf eure Einschätzung vertrauen. Bin damit bisher ja auch nicht schlecht gefahren.

      Daher nachmals #0da^ für die ausführliche Erklärung euch beiden!
    • Also ich hab ja schon paar m² mit den Pads zurück gelegt.....

      Hier mal paar Bilder vom roten Brecheisen.



      • sehr wertiges Handgefühl
      • Klett sauber verklebt
      • keine Fusseln oder Verarbeitungsreste





      • sehr dichter Schaumstoff
      • sehr eben
      • sauber




      • Verjüngung von 180mm Arbeitsfläche auf 150mm Klettfläche sehr akkurat




      so sieht die Kombination aus Pad und Teller aus....







      da hat die kleine Rupes LH18ESH ordentlich was zu tun..... :smb:


      Also Leute damit muss man schon umgehen können, aber man wächst ja bekanntlich an seinen Herausvorderungen.... :D die 15er Rüttelplatten konnte anfangs auch keiner leiden....


      .

      The post was edited 1 time, last by michaelp23 ().

    • michaelp23 wrote:


      Also Leute damit muss man schon umgehen können, aber man wächst ja bekanntlich an seinen Herausvorderungen.... :D die 15er Rüttelplatten konnte anfangs auch keiner leiden....


      .
      T^

      Gruß heli

      Unbenanntes Dokument                    agentur
    • Menzerna Polierpds 2016



      Hi liebe User,

      ich möchte euch hier in diesem Thema die neuen Menzerna Pads vorstellen. Vielleicht kennt ihr ja noch die "Alten" Menzerna Pads. Für mich persönlich waren und sind die ja schon ne Wucht. Hauptaugenmerk war dabei das sie immer extrem lange hart blieben. Also auch mit Politiur gesättigt hatte man eine ausreichende Stauchhärte.

      Ebenso die Langlebigkeit war genial.

      Was gab es also nun noch zu verbessern? Nun ja Menzerna hat seine Hausaufgaben wohl gemacht und brachte anstatt 3 Variationen, wie bisher: Ultraweich, Hart und Ultrahart noch eine neue dazu, nämlich Weich.

      Das Spektrum wäre somit Ultraweich, Weich, Hart und sehr Hart. So durchs bloße anfassen merkt man das nicht immer gleich. Denn die Abtragsleistung bestimmt sich nicht nur durch die reine Stauchhärte, sondern auch durch die Grobheit und Luftdurchlässigkeit der Pads. Also wie viel Wärme weg kann und wie schnell sich der Effekt einstellt.

      Die Pads sind von der Größe her eher etwas für professionelle Aufbereiter welche schon lange mit diesen Größen umzugehen wissen. Wenn Zeit keine Rolle spielt kann man bei den alten Pads bleiben. Die Größe hat halt gerade bei Rotationsmaschinen den Vorteil das man weniger drücken muss und vor allem das man mehr Fläche schafft. Weniger Druck deshalb weil der zurück gelegte Weg beim Polieren viel größer als bei einem zum Beispiel 133mm Pad ist.

      Bei der Exzenter siehts wieder anders aus. Hier braucht man ne Maschine mit großem Teller. Der große Überstand gibt nen super Schutz.

      Ich selbst habe das Grüne Pad zum Testen rangenommen und war über die Qualität erst mal begeistert. Schön einzeln verpackt lag es da so vor mir:



      "Soft Cut" wäre wie gesagt jetzt das Pad welches für DIe Hochglanzpasten genutzt werden sollte. Es ist Vergleichbar mit dem "alten" Gelben und hat eine Größe von 180mm. Schön auch die Einstufung "Step 3" für die jenigen denen Soft Cut noch zu wenig Namens-Wirkung hat.



      Die Pads selbst zeichnen sich durch einen exakten Schnitt aus. Gerade bei größeren Pads ist das unheimlich wichtig um einen gleichmäßigen Rundlauf zu garantieren. Ebenfalls sticht das neue Pad durch eine große Abschrägung hervor. Damit kann man weiter an Kanten fahren als bisher, ohne das man angst haben muss dort zu viel Druck auszuüben. Ebenfals kommt man bei Karossieriemulden nicht mit dem Klet oder Stützteller an den das angerenzende lackierte Blech der Karosse, Griff oder was auch immer.



      Für mich höchst erfreulich! Es passt perfektestens auf meine Dicke 21mm Hub Exzenter von Lupus. Als wären die Pads für den Teller aus dem Schaumstoff gemeißelt.




      Hier zeigt sich gut welchen Vorteil die Pads haben. Die Schräge bedeutet einen deutlichen Gewinn an Sicherheit wenn es mal eng wird. Gerade bei 21 mm Hub gut zu gebrauchen



      Zu guter letzt sind die Pads auch feucht gewohnt anhaltend stauchhart. Auch ein vollkommen durchnässtes Pad lässt sich nicht so einfach zusammen drücken. Selbst mit hohem Druck bekommt man die Finger nicht zusammen.




      Mein bisheriges Resumee mit dem Pad ist positiv T^T^

      Menzerna ist wieder einen Schritt weiter in die richtige Richtung. Alles was bisher hervoragend war wurde bei den Pads übernommen. Also Halbarkeit und dauernde Stauchhärte sowie der pefekte Klettrücken. Um so erfreulicher das trotzdem verbessert werden konnte. Nämlich Schräger Rand und die neue farbliche Markierung im Bezug auf die Polierpasten. Ich persönlich wüsste nicht was man noch besser machen könnte. Insgesammt freue ich mich drauf die nächsten Wagen damit bearbeiten zu können und werde euch weiter berichten.

      The post was edited 3 times, last by William ().

    • Gut wenn Firmen nicht stehenbleiben. Danke für die Vorstellung!

      Gruß Malbo

      Remember, this hobby is supposed to be your therapy, not the reason you need therapy.
      -Michael Stoops

    • Menzerna Polierpad-System, Step By Step.



      Hallo,

      ich möchte euch etwas über die neuen Menzerna Pads berichten. Für Infos dazu hier klicken

      Wie in den anderen Berichten bereits erwähnt, sind gerade diese Pads ja etwas für professionelle Aufbereiter.
      Viele sind der Meinung, dass es immer und überall "Profi" sein muss. Ich finde das Wort "Profi" auch etwas unglücklich gewählt, denn es suggeriert, dass jemand etwas besonders gut kann. Oder eben die Profiprodukte etwas besonders gut können.

      Dabei handelt es sich dann meistens um Produkte, die etwas sehr schnell können, und damit sehr effektiv, beziehungsweise preiswert werden. Das aber natürlich nur, wenn man sie auch entsprechend anwenden kann. Und das kann eben meist nur der "wirkliche Profi"

      Aber jetzt genug der Theorie, ab zur Praxis!

      Wie arbeitet man nun mit diesen neuen menzerna Polier-Pads?

      Das einfachste zuerst: Step by Step



      Das ist eigentlich das genial Einfache am neuen Menzerna Poliersystem. Wer die 4 Farben auseinander halten kann, wird nichts falsch machen.

      Die Polierpads selbst unterscheiden sich leicht aber spürbar in der Stauchhärte und in der Fähigkeit Luft durchzulassen.

      • Rotes Pad: Hart, also Grobe Schleifpaste
      • Gelbes Pad: Feinschleifpaste hart
      • Grünes Pad: Hochglanzpad also mittelhart
      • Blaues Pad: Finish/Lackschutz weich





      Ganz wichtig, der neue Stützteller. Hier bei Lupus zu beziehen. Der ist nicht nur gut verarbeitet sondern nach außen hin nimmt die Stützfunktion stark ab. Das erschwert anfänglich das Arbeiten natürlich etwas, wenn man das Pad gerade auflegen will, wie es mit kleinen Pads Gang und gebe ist und wie man es auch erst mal jedem beibringt, der gerade anfängt mit dem rotativen Prinzip zu arbeiten.

      Aber auch bei den kleinen Pads von 133mm etc. fängt man irgendwann an das Pad, auch auf geraden Flächen leicht schräg zu stellen, um die Maschine förmlich selbst laufen zu lassen. Wichtig ist es hier, den Druck etwas raus zu nehmen, denn die Maschine bahnt sich förmlich selbstbewusst den Weg. Es ist schwer zu beschreiben, und eigentlich unmöglich statisch zu fotografieren. Auf einem Video könnte man auch kaum das Gefühl rüber bringen, was man für diese schnelle und effiziente Technik benötigt.

      Dennoch der Versuch das Ganze zu zeigen,

      Hier sieht man schon wie das Pad rechts mehr belastet wird als links. Links scheint es etwas abzuheben. Wie gesagt, nur das Schräghalten bringt noch nichts. Man muss die Maschine in der Kreuzstrichrichtung laufen lassen und dennoch auf Kurs halten. Das alles wird kontrolliert mit der Schrägstellung und vor allem wie schräg und wo man schräg stellt.



      Im Prinzip drückt man die entgegengesetzte Seite runter in der Richtung wie das Pads laufen soll. Je größer das Pad desto einfacher fällt einem die Arbeitsweise. So ungefähr bleiben auf geraden Flächen 2/3 des Pads auf dem Lack.



      Schwerer wirds an Stellen, die eine Kuhle haben. Hier wird es haarig. Als Hobbyist hat man nun Zeit den Teller zu wechseln oder sogar die ganze Maschine. Der Profi muss aber Zeit sparen. Setzt die Maschine schräg und reduziert noch ein Mal Druck und Schubgeschwindigkeit. Und legt den Teller so in die Delle, dass die Kanten nicht belastet werden und jedes Stück Fläche annähernd den gleichen Druck abbekommt.



      Bei Lackflächen, die eine Beule haben, also nach außen gebogen sind, wird das Pad zeitbedingt auch nicht getauscht. Hier muss man sich im Klaren sein, dass bedingt durch die Biegung nur ein kleiner Teil des Pads genutzt wird. Druck und Schub müssen entsprechend der Fläche, die das Pad berührt, je nach Bedarf angepasst werden. Weniger Schräg bedeutet hier weniger Zug.



      Hat man eine Kombination aus nach außen gebogenen lackierten Blech und nach innen gebogenen, wirds noch haariger. Auch hier kann man leicht schräg arbeiten, und muss den Druck anpassen.

      Wichtig ist, dass man die obere Kleine Kuhle mit den Polierteller leicht anfährt. Also stechend in die Biegung poliert. Ihr seht schon es klingt alles komisch. Ist aber ohne Zeigen sehr schwer verbal zu erklären.



      Auf dem nächsten Bild sieht man leicht die "Spuren" der Paste, um sehen zu können, was ich mit dem "reinstechen" meine. Auch hier ist es notwendig, sorgfältig und gleichmäßig zu arbeiten.



      Etwas Akrobatik gefällig? Wer den Teller nicht tauschen will muss einiges anstellen. Vom Bild her siehts einfach aus, aber irgendwo muss man sich dazu noch den Kopf denken, der nun in Laufrichtung schauen muss. Also von unten nach oben guckend. Denn auch bei dieser Kante stechen wir fast senkrecht zur Kante.



      Das ganze noch mal an einer anderen Stelle:

      Von unten anfangen und hoch zur Mulde fahren. Die Maschine selbst hält man noch leicht schräg und zwar so, dass die Maschine fast von selbst zur Mulde läuft. Viel weniger Druck als bei kleineren Pads sollte dabei logisch sein.



      Kommt man oben an der Mulde an, verändert man den Anstellwinkel so, dass die Maschine einen kleinen Bogen fährt und verändert den Winkel dann weiter, dass sie dann wieder runter läuft.



      Hat man dies ein paar mal gemacht, das gleiche von oben. Ebenfalls in die Mulde laufen lassen.



      Anstellwinkel verändern, um eine Kurve zu fahren.




      Insgesamt wirklich sehr schwer zu "erklären". Probiert es einfach mal aus. Am besten wenn ihr mögt an einer alten Haube. Nach etwas Zeit zum Üben kann man die Maschine wirklich durch den Anstellwinkel kontrollieren. Mehr und mehr schaft man es gleichmäßig zu arbeiten und bekommt sogar hologrammfreie Ergebnisse hin trotz schrägem Teller.

      Hier noch ein paar Bilder zum Schockieren.

      Sieht komisch aus.


      Wird aber wenn man es kann, komplett gleichmäßig und hologrammfrei.

      Hier sieht man gut wie gleichmäßig die Polierspuren sind. Na klar, kann man das auch anders machen, aber mit der richtigen Technik belastet man nicht die Kanten, bekommt es hologrammfrei hin und das mit großem Pad.



      Man darf hierbei aber auch nicht vergessen, dass diese Arbeitsweise bzw den Erfolg, den man damit hat, vom Stützteller zum großen Teil mit erbracht wird. Er schmiegt sich beim Schrägstellen an und beruhigt den Lauf der Maschine/Pad-Kombi.

      Auch die Abschrägung der Padkante stabilisiert den Rundlauf und ermöglicht es in die Ecken fahren zu können.

      Für die Finishpasten Grün geht's genau so:


      Und für den Lackschutz blau zu Blau...




      Schlusswort:

      Die neuen Pads von Menzerna gehen 100% in Ordnung. Die Qualität zeigt sich bei der langanhaltenden Stützkraft beim Arbeiten, als auch wenn man die Pads reinigt.

      Die großen Pads eignen sich weniger für Anfänger und Hobbyisten, welche Zeit zum Aufbereiten haben. Oder es nicht auf eine Stunde hin oder her ankommt. Natürlich sind bei gewerblichen Aufbereitern große Pads Gang und Gebe. Lake Country, rot/weiß und Meguiars haben schon seit Ewigkeiten die großen Pads im Programm. Die Padgröße ist ziemlich beliebt. (Kleinere gibt's zum Beispiel bei Meguiars gar nicht)

      Was können die Menzerna Polier-Pads da besser?

      • Nun ja wie schon gesagt bekommt man ein sehr standfestes Pad, welches sehr ruhig läuft und eben zum Poliersystem farblich passt.
      • Leichte Reinigung und geringer Verschleiß machen das Pad kosteneffektiv. Wünsche bleiben keine offen.
      • Wenn man sich noch den Teller gönnt, ist das Zentrieren ein Kinderspiel. Zum Schluss kann man mit den großen Pads ganz schön Meter machen.
      • Der Preis von 18,95 Euro (ohne Forenrabatt bei Lupus z. B. hier klicken ) ist wirklich sehr gut, gerade im Vergleich zu den Meguiars Pads.
      • Der große abfallende Überstand, schafft Sicherheit und neue Möglichkeiten kleinste Sicken etc. effektiv anzufahren



      Wichtig:
      - Ihr müsst nicht mit gewerblichen Material arbeiten, um gute Arbeit abzuliefern
      - Ihr müsst keine Gewerblichen Methoden anwenden, um gute Arbeit abzuliefern
      - Es bringt nichts gewerbliches Material zu verwenden ohne das man den Sinn begreift oder den Benifit davon gewinnen kann
      - Große Pads brauchen viel mehr Gefühl und müssen angestellt werden, weniger Druck und schaffen dafür schnell Meter
      - Gewerbliches Material liefert nicht zwangsläufig das bessere Ergebnis. Sondern das wirklich sehr gute Ergebnis => sehr schnell und preiswert.


      Ich hoffe, ich konnte euch etwas weiter helfen.

      The post was edited 4 times, last by snoopy ().

    • Das ist ja mal genial T^

      Hab die neuen Pads auch schon probiert und auch wenn ich gerade mit der Rotationsmaschine beginne, keine Hologramme mit diesen Pads reingefahren.
      Mit den LakeCountry und dem normalen gedämpften Stützteller schon 8o

      Grüße Johannes
      Ford Focus ST Teil 1 / 2 | VW Polo | Mazda 3, 6 | Toyota Aygo | Audi 90, A3, A5 | Fiat Punto

    • ich bin ja normalerweise absolut kein markenfetischist.
      aber was menzerna momentan anfasst gelingt und das außergewöhnlich gut!

      ich habe mir jetzt mal ein paar 180er pads bestellt und ich muss sagen, das sind die besten pads, die ich bisher in der hand hatte. da kann keiner mit.

      die werden, auch wenn sie auf temperatur kommen nicht weich, kaum abrieb. da dürfen die ruhig ein paar euro mehr kaufen. ab sofort nur mehr pads von menzerna!

      sowas ist natürlich prädestiniert für ein 180er pad.
      in meinem fall mit der menzerna 3in1 auf gelbem pad. maschine: 21er lupus.

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