[Audi A4 B6] [ebonyschwarz] [Definitive Wax Ostendo, Swizöl Concorso] – Handgeschliffen!

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    • [Audi A4 B6] [ebonyschwarz] [Definitive Wax Ostendo, Swizöl Concorso] – Handgeschliffen!




      "Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto braucht Liebe."

      Walter Röhrl

      Ob Hr. Röhrl in seinem bekannten Zitat die Art der Zuneigung meinte die ich meinem Auto entgegenbringe weiß ich nicht – vermutlich eher nicht – aber hoffen kann man ja.

      Was geht ab? Warum ein Zitat zum Beginn eines Show it off? Wenn man ca. 20 Stunden nur an einem Auto sitzt und dieses von Hand schleift – Polierarbeiten etc. nicht mit eingerechnet – dann wird man schon irgendwie andächtig.

      Wir alle die wir uns hier täglich einloggen sind ein Stück weit verrückt. Bin ich der Schlimmste? Keine Ahnung, aber sicher einer der Ausdauerndsten.

      Fahrzeugdaten:

      Audi A4 B6 3.0 Quattro
      Ebonyschwarz Perleffekt
      175000 km davon knapp 50000 in meinem Besitz

      Ihr alle könnt euch sicher an die Aufbereitung des Opel Astra meines besten Kumpels erinnern, das Ergebnis hat mich total geflasht und dieses „habenwill“ Gefühl ausgelöst. Da es bei meinem Auto allerdings nicht darauf ankam möglichst viel Lack abzutragen, sondern „nur“ darum ging die Orangenhaut zu verringern musste ich es auf die „alte“ Art machen: von Hand.

      Warum von Hand?
      Beim Nassschliff von Hand wird in der Regel das Schleifpapier auf einen recht harten Gummiklotz gelegt.
      Beim Schleifen mit der Maschine ist auf der Rückseite des Schleifvlieses noch eine Schaumstoffschicht.

      Warum ist das so wichtig?
      Orangenhaut sind nichts anderes als Wellen im Lack, man kann es sich auch als eine Hügellandschaft vorstellen. Während ich von Hand hauptsächlich die Hügelkuppen „abtrage“ wird beim Nassschliff mit der Maschine überall mehr oder weniger das gleiche abgetragen. Dadurch wird der angestrebte Effekt – Orangenhaut zu entfernen – zumindest abgemildert. Achtung, das lässt sich auch nicht dadurch ausgleichen, dass ich mit der Maschine auf eine gröbere Körnung zurückgreife, das ist einfach prinzipbedingt!

      Das Ziel war für mich einfach mal zu schauen was so geht, wir reden hier immerhin von der Königsklasse; wenn der Lack geschliffen und (hochglanz-)poliert ist sind wir am Ende der Fahnenstange des Möglichen angekommen.

      Verwendete Mittel:

      Waschen:

      2 Grit Guard Eimer
      2 Fix40
      Valet Pro Advanced Poseidon Shampoo
      Valet Pro Carpet Cleaner
      Valet Pro Bilberry Wheel Cleaner
      Bürste
      Kärcher SE4002
      Speedmaster Daytona Wheel Brush
      Valet Pro Chemical Resistant Pinsel
      Lupus 530

      Kneten:

      Valet Pro Citrus Bling in 1:10
      Petzoldts Magic Clean blau
      Lupus 530 in 40x60

      Polieren:

      Flex 3403 VRG
      3M Perfect it Stützteller
      Dodo Juice Tall Boy Stützteller
      Menzerna Fell
      Lake Country orange
      Lake Country schwarz

      Spotpads: Rotweiss orange und blau

      Menzerna FG400
      Menzerna PG1000
      Menzerna PF2500
      Menzerna SF4000
      Swizöl Metal Polish

      Versiegeln:

      Definitive Wax Paint Cleanser
      Definitive Wax Ostendo Glaze
      Chemical Guys Pleasant matt shine matt dressing

      Interieur:

      Colourlock Lederreiniger stark

      Schleifen:

      Nikken 2000
      Nikken 3000
      Abralon Mirka 3000
      Abralon Mirka 4000


      Sonstiges:

      Diverse kleine Hilfsmittel wie Zahnbürsten, Wattepads, Wattestäbchen, Zahnstocher etc.

      Vorneweg zwei Dinge:

      1. Beim Polieren ist vorheriges Kneten Pflicht. Das weiß jeder. Beim Nassschleifen ist es noch 100 mal wichtiger da Dreck euch den Lack unwiederbringlich ruinieren kann.
      2. Wie immer wenn man etwas mehr oder weniger zum 1. Mal anwendet fallen einem am Anfang schnell Dinge auf die man ändern/verbessern kann. An diesem Prozess will ich euch teilhaben lassen. Es wird also länger gehen, holt euch besser ordentlich Verpflegung.

      Einen Teil der Bilder kennt ihr sicher aus meinem Ostendo Test, ich glaube aber, dass es nicht zu viele Wiederholungen gibt.

      Dauer der Aufbereitung:

      Fragt lieber nicht, macht so einen Sch*iß nie, ich habe es auf 4 Wochenende aufgeteilt.

      Vom Waschen und Kneten gibt es mal wieder keine Bilder – sorry, hat aber jeder schon 100 x gesehen, da muss ich meinen Bericht nicht noch länger machen. Mein Auto wird regelmäßig gewaschen, dementsprechend war außer an den Radläufen eigentlich nicht viel zu holen.

      Ausgangszustand:





      Der Grund für die heftigen Waschkratzer ist das Chemical Guys Premium Thick Washpad. Wenn ihr euch überlegt es zu kaufen: lassts sein!

      Fangen wir an der Motorhaube an mit abkleben und Schichtdickenmessungen:







      So war es eigentlich überall 118 – 125 Mikron, also genug zum „spielen“.

      Das 2000er & 3000er Nikken Papiel lag schon eine Nacht im Wasser und war Ready to use. Die Blätter habe ich vorher in 4 Teile geschnitten (1x längs 1x quer) das hat mit dem Schleifblock ideal gepasst.



      Sehr ihr die schwarzen Flecken? Das sind die „Täler“, erst wenn es eine homogene graue Fläche ist hat man die Orangenhaut so weit wie möglich abgetragen.



      Hier sieht man, dass ich am Anfang das Schleifpapier zu punktuell belastet habe. In der Mitte ist die Orangenhaut beseitigt, an den Rändern nicht:



      Ich bin dann dazu übergegangen die Hand flach auf den Schleifblock zu legen und mit Ring-, Mittel- und Zeigfinger gleichmäßig zu drücken.

      Fast fertig:



      Es deutet sich schon an: in einer geschliffenen Lackfläche sieht man die Defekte noch besser. Hier ein Steinschlag:



      Nachdem der bearbeitete Teil komplett grau war wurde mit dem 3000er Papier um 90° gedreht weitergeschliffen um die 2000 Spuren rauszubekommen. Man ist das eine Drecksarbeit. Wer alles von Hand machen will sollte noch ausreichend 2500er Nikken kaufen und einen Zwischenschritt einlegen.

      Lackabtrag der Orangenhautentfernung nach dem 2000er & 3000er Schliff:


      Ca. 5 Mikron, da hätte ich ehrlich gesagt deutlich mehr erwartet.

      50/50 :



      Zum Polieren wurden die orangenen Lake Country Pads auf der Rotationsmaschine mit 1500 Umdrehungen verwendet. Als Politur kam die FG400 zum Einsatz. Ich greife vorweg: nach dem 1. Wochenende habe ich mir bei Björn die Menzernafelle gekauft umd wenigstens das Polieren zu beschleunigen. Mit den orangenen Pads hat man mindestens 2 eher 3 Durchgänge gebraucht um die Kratzer zu entfernen.

      Nach 2 Durchgängen:



      Fertig:



      Und weiter geht’s:



      Wo wir gerade dabei sind: solltet ihr meinen Hinweis oben missachten und soetwas doch einmal planen: kauft genug Schleifpapier, es gibt nichts Schlimmeres als gefühlte 100h mit verschlissenem Papier zu schleifen.

      Zwischenstand Motorhaube, schaut mal auf die Umrandung des LED Scheinwerfers:



      Kratzer und Steinschläge im Nassschliff:



      Wenn man schonmal das Schleifpapier zückt wird natürlich auch noch der eine oder andere Kratzer rausgeschliffen der vorher gestört hat.

      Mit „volldampf“ Poliert ;-)



      Weil das 3000er nachschleifen so lange gedauert hat bin ich dazu übergegangen nur noch an den Rändern mit dem 3000er nachzuarbeiten und ansonsten die 2000er Riefen rauszupolieren.

      Irgendwann kommt man an eine Stelle an der man nicht mehr nur in eine Richtung schleifen kann:



      @work:



      Um den Zwischenstand beim schleifen kontrollieren zu können ist es wichtig, dass die Stelle komplett trocken ist. Daher kann man ruhig mal an 2-3 Stellen parallel Arbeiten. Während man an einer Stelle arbeitet können die anderen beiden trocknen. Immer wieder findet man dann wie hier noch „schwarze Punkte“



      Bitte nicht vom Bild täuschen lassen, die Kanten habe ich immer sauber abgeklebt um nicht mal eine böse Überraschung zu erleben!



      Im LED Scheinwerfer sieht man noch richtig schön die Orangenhaut :)



      Motorhaube, Kotflügel vorne und hinten, sowie die Türen (alles Beifahrerseite) habe ich über Ostern geschafft.



      So muss die Fläche aussehen:



      Bis zu dem Punkt hatte ich über Ostern fast nur geschliffen, jetzt durfte auch mal die Flex heulen :)
      Abgeklebt fürs 50/50:



      BÄM:



      Nach Runde 2:



      Es sorgt jetzt sicher für das eine oder andere Lachen, aber ich habe mich einmal tatsächlich erschrocken als ich meine Spiegelung im Augenwinkel gesehen habe – es ist einfach außergewöhnlich wenn man sich selbst in dieser Qualität im Lack gespiegelt sieht!



      Nachschlag? Gerne!



      Spiegelung der Menzernaflasche:





      50/50 am Kotflügel:



      Wir predigen ja immer: haltet die Abschnitte klein wenn ihr Cut braucht. Nie habe ich es so sehr gemerkt wie bei diesem Projekt. Bei den normalen Abschnitten (40x40 cm) habe ich 2-3 Durchgänge gebraucht, an dem oberen Teil des Kotflügels waren mit einem Durchgang alle Kratzer draußen!

      Achtung, die Flakes wollen flüchten!



      Ohne Worte:



      Spiegel vorher:



      Spiegel nachher:



      Ob jemand bei Audi mal gedacht hat, dass ebonyschwarz so aussehen kann? Ich glaube nicht:





      Spiegelung:



      Unter den Nitrilhandschuhen wird es recht warm:





      Will jemand raten wo poliert wurde und wo nicht? Keine Sorge wegen den Restspuren am oberen Teil der Tür, es kam noch ein Durchgang mit SF4000 der das behoben hat :D



      Das etwas andere „pubertierendes Mädchen das sich vorm Badezimmerspiegel 100000 mal fotografiert“ Bild ;-)


      Das Zeichen wurde natürlich nicht geschliffen ;-)



      Solche Bilder entlohnen für fast alle Mühen:



      Schleifspuren beseitigt:



      Unterschied zwischen mit SF4000 nachbehandelt (rechts) und nur mit FG400 poliert (links):



      Abschiedsbild des Wochenendes:



      Hier eine Aufnahme als sichtbarer Unterschied zwischen geschliffen und ungeschliffen:



      Neues Wochenende neues Glück. Mitlerweile waren die neuen Felle von Menzerna bei mir eingetroffen. Ich habe mir von ihnen einen ordentlichen Geschwindigkeitszuwachs durch höheren Cut erhofft – und bekommen. Es ist echt Wahnsinn was die Teile reißen!



      Bitte nicht über den Staub auf der Motorhaube wundern, ich hatte nochmal an 1-2 Stellen nacharbeiten müssen wo noch kleinere Kratzer drin waren.

      An dieser Stelle 2 Hinweise:

      1. Wascht die Felle nicht mit 60°C – da gehen sie ein gutes Stück ein ;-)
      2. Thema Arbeitsschutz mal wieder: gerade bei groben Schleifpasten staubt es ordentlich. In Verbindung mit einem Fell nochmal mehr. Denkt an eure Gesundheit und zieht zumindest bei diesem Schritt Atemschutz auf!

      Angefangen zu Schleifen:



      Berg und Tal:



      Kotflügel fertig.





      50/50:



      Nachteil an den Fellen sind die ordentlichen Spuren die sie im Lack lassen. Ein Zwischenschritt mit der PF2500 und hartem Pad ist in jedem Fall zu empfehlen!

      Ausgangslage Fahrertür, wenige Defekte, ein ausgebesserter Kratzer:



      Und Orangenhaut ;-)

      Vorher (die BMW Fraktion würde den Zustand als frei von Orangenhaut bezeichnen ;-) ):




      Nachher:





      Tür geschliffen:



      Da wird es Zeit für einen kleinen Test.

      Angetreten sind:

      Menzerna Fell
      Menzerna Hart
      Lake Country Orange

      Ich weiß, dass Lake Country in dem Fall mit etwas stumpfen Waffen kämpft, aber mich hat der Unterschied mal interessiert. Danke an Lupus Autopflege für die „Padprobe“ bei der letzten Bestellung!

      Verarbeitet wurde jeweils die Menzerna PG1000 bei 2000 Umdrehungen pro Minute:



      Höhenvergleich:







      Kurz etwas zu dem harten Menzernapad:

      Das ist mal wirklich hart. Es fühlt sich ein wenig wie Styrodur an, soll heißen beim drücken zunächst hart, dann weicher.

      Aufteilung in Testfelder:



      ganz links wurde das Fell verwendet, in der Mitte das harte Menzerna Pad und rechts das Lake Country.

      Da man es auf den Bildern recht schlecht erkennen kann fasse ich das Ergebnis in Worte:

      Vom Cut her sind sich das Fell und das harte Pad ebenbürtig. Vorteil Pad: hinterlässt keine Spuren. Vorteil Fell: lässt sich leichter ankanten um die Ränder gezielt zu bearbeiten.

      Abgeschlagen war das Lake Country mit dem habe ich 2 Durchgänge gebraucht um die gewünschte Korrektur zu erreichen. Dafür war das Finish am besten.

      Fell:



      Hartes Pad:



      Lake Country:



      Am ehesten kann man die restlichen Schleifspuren noch bei „mir“ sehen, also links. War leider recht schwer das aufs Bild zu bekommen.



      Kommen wir zum 3. Wochenende.

      Der Grundgedanke: wenn ich nach dem 2000er Schliff noch mit 3000er nachgehe müsste ich mir beim auspolieren der Riefen deutlich leichter tun. Und wenn die Oragenhaut schon mit dem 2000er abgetragen wurde sollte eigentlich einem maschinellen Schliff nichts mehr im Wege stehen. Was ein Glück, dass mich Björn unter der Woche angeschrieben hatte, dass nun die Abralonscheiben auch bei meinem Autopflegedealer des Vertrauens verfügbar wären...

      Vorschliff von Hand mit der 2000:



      Von nahem:



      Nach dem maschinellen Schliff mit der 3000:



      Ich denke, dass man recht gut erkennt, dass die Schleifspuren nun rund und nicht mehr gerade sind -> 2000 Spuren sind damit wohl entfernt!

      Ergebnis:



      Weiter weg:



      An den Kanten muss man immer nochmal mit dem Spotpad hinterher:



      Fläche neben an gereinigt und abgeklebt:



      Auch für das körperliche Wohlergehen will gesorgt werden ;-) Zu beachten ist auch die hammergeile Spiegelung in der hinteren Tür!



      Wer einmal an seinem Auto nassschleifen möchte (warum habe ich eigentlich bei Björn keine Gewinnbeteiligung an künftig bestellten Nassschleifutensilien ausgehandelt?) sollte wie oben erwähnt ordentlich Nassschleifpapier kaufen. Vom 2000er wird pro „normalem“ Bauteil also eine Tür an einem A4 ein halbes Blatt benötigt. Ebenso bei allen feineren Graden. Ebenso sollte die benötigte Politur und Padmenge nicht unterschätzt werden! Ich habe beim Astra ca. 1 Flasche von der PG1000 benötigt!

      Die letzten beiden „at work“ Shots:





      Wenn ich das Bild so sehe fällt mir noch eine Sache zum Thema Nassschleifpapier ein: Wenn es beim Nassschleifen irgendwann recht leicht geht liegt das meistens nicht daran, dass ihr so gute Wassersprüher seid, sondern eher daran, dass das Papier fertig ist ;-)

      Nach dem Nassschliff wurden jeweils 3 Poliergänge gefahren.
      1. FG400 oder PG1000 auf orangenem Lake Country Pad oder später dann das Menzerna Fell
      2. PF2500 mit orangenem Lake Country Pad
      3. SF4000 mit orangenem Lake Country Pad

      Die Polituren wurden gemäß der Herstellervorgaben hinsichtlich der Drehzahl verwendet. Zum 1. Durchgang ist noch zu sagen, dass ich mit richtig ordentlich Druck gearbeitet habe um die Schleifspuren aus dem Lack zu bekommen.

      Anschließend wurde eine Runde Definitive Paint Cleanser gefahren. Ein Traum das Zeug!
      Als Sahnehäubchen gab es auf der Beifahrerseite das Ostendo Glaze und auf der Fahrerseite Swizöl Concorso. Warum nicht das Ostendo? Mein Döschen hatte sich zwischen den anderen großen Flaschen erfolgreich vor mir versteckt ;-)

      Finishpics innen:





      Diese knallharte Spiegelung dank des Nassschliff ist echt der Oberhammer. Ich könnte Tag und Nacht sabbernd neben meinem Auto stehen!



      Sein Erkennungszeichen:



      Der Kratzer ist leider drin seit ich das Auto habe. Irgendwann wird noch die ganze Motorhaube ausgetauscht!





      Wie immer ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Leider sind ein paar Defekte vom Schleifen dringeblieben, die will ich euch natürlich nicht verheimlichen. Alles in allem werden die Wohl ohnehin nur von sehr wenigen Menschen gesehen, von daher kann ich momentan gut damit leben!





      Zu den Stellen ohne Lack sage ich nur: unvorsichtige Oma + Wände vertragen sich nicht so gut *grrr*



      So soll es aussehen:









      Auch hier sind noch ein paar Kratzer versteckt:



      Aber wer schaut bei solchen Bildern schon auf Kratzer?





      Direkt Beleuchtet:



      Indirekt:





      Achtung, das ist wirklich die Spiegelung und nicht das Objekt direkt:









      Die Rundungen habe ich alle ganz sauber hinbekommen...





      Ihr könnt euch sicher vorstellen wie man sich freut wenn das Ergebnis tagelanger Arbeit so aussieht:





      Ich denke mit den Bildern sollte jeder sehen, das ich es Hologrammfrei hinbekommen habe. Jetzt noch Bilder von draußen, leider ohne Sonne :(











      Schaut euch mal die Linie vom Vordach der Garage an, nahezu die komplette Orangenhaut ist weg :)























      Und weils so schön war nochmal mit Lieblingsbild :)



      Leider sind meine nächsten Wochenenden total ausgebucht, so dass ich erst im Juli oder August dazu komme an meinem eigenen Auto zu arbeiten, dann werden ein paar Stellen nachgearbeitet und das Dach + Heck + Stoßstangen geschliffen. Allerdings wollte ich euch nicht bis dahin auf die Folter spannen =)

      Puh. Jetzt habe ich echt viel gesagt / geschrieben. Ein paar abschließende Worte zum Thema Nassschleifen noch.

      Ich habe mehr oder weniger ahnungslos mit dem Nassschleifen angefangen. Ich habe schnell gemerkt, dass die Menge an Papier die ich gekauft hatte deutlich zu wenig waren. Alles in allem sind ca. 8 Blatt 2000er Nikken drauf gegangen.

      Ich habe mir fürs nassschleifen neue Abklebetechniken ausgedacht und erfolgreich angewendet, nachdem ich bemerkt habe, dass man Schleifriefen die zu nahe an Zierleisten etc. sind nur mit großer Mühe wieder herausbekommt.

      Bei dem harten Audilack hat es sich wirklich bewährt die Fellpads zu kaufen. Eine ganz klare Kaufempfehlung von meiner Seite!

      Und zu guter Letzt: überlegt es euch wirklich sehr sehr gut bevor ihr euch so ein Projekt antut. Die Zeiten die man dafür aufbringen muss sind enormst! Das schönste und schlimmste zugleich ist eigentlich das Ergebnis. Das Schöne habt ihr auf den Bildern gesehen, das Schlimme ist eigentlich die riesen Angst die ich jetzt um mein Auto habe. Anderen Leuten fällt das Ergebnis auch auf und haben das Bedürfnis dran rumzufingern.

      Ein Kumpel hat mich neulich gefragt ob ich mir das nochmal antun würde. Ganz klar ja. Das Ergebnis ist atemberaubend und entschädigt für die viele Arbeit.

      Und so möchte ich mein Show it off beenden wie ich es begonnen habe, mit einem Zitat von Walter Röhrl.

      „Ein Auto ist erst dann schnell genug, wenn man morgens davor steht und Angst hat es aufzuschließen.“
      Ersetzen wir in diesem Fall „schnell“ durch „schön“ und es passt.

      Danke für die Aufmerksamkeit, ich hoffe es hat euch ein bisschen gefallen. Für Kritik und Lob bin ich wie immer offen.

      Gruß

      Christian

      "Ich habe nichts gegen Elektroautos. Es ist bloß so: Ich bevorzuge V8-Motoren. Das ist mein Dienst an der Menschheit." Jeremy Clarkson

    • Der absolute, positive Wahnsinn in Bild-und Schreibform :lvit::respekt: gmi< #0da^:)_O:lvit:
      Hammer, wir genial du dich da durchgebissen hast, aber der Erfolg gibt dir 100% ig Recht!!!!
      Ehrfurchtsvoll
      Andreas

      Mein Gott, macht Autopflege Spass & Freude & Süchtig

    • Dieses Show it Off ist der absolute Hammer, die Beschreibung des Nassschleifens, alle Bilder, einfach alles :)_O
      #0da^#0da^

      Die 20 Stunden haben sich wirklich gelohnt.

      Wahnsins Ergebnis, absolut genial T^

      Danke und Gruß
      Mitch_A5

    • Du bist total verrückt..........anders kann ich das nicht nennen :D

      Ich würde mir bei jeder Handbewegung mit dem Schleifpapier in die Hose machen.


      Das Ergebnis ist aber wirklich atemberaubend T^


      Vielen lieben Dank für die sehr ausführliche Anleitung, wer mut hat kann ja jetzt selbst loslegen ;)
      Und auch Dank für die Ehrlichkeit, das es doch noch ein paar "Schandflecke" in Form von Schleifspuren gibt.


      EDIT
      Die Zitate vom Walter passen wie die Faust aufs Auge.........ich glaube den Bericht kopier ich ihm :D





    • Mehr kann ich dazu nicht sagen! gmi<

      Gruß Malbo

      Remember, this hobby is supposed to be your therapy, not the reason you need therapy.
      -Michael Stoops

    • Die Damen beschweren sich immer das die Orangenhaut nicht so leicht zu bekämpfen ist :D , du hast hier ja glatt das Gegenteil bewiesen, starkes Ergebnis :respekt:

    • Meine Fresse... sag mal, so richtig rund läufst du aber nicht mehr oder? (nicht böse gemeint natürlich :D )
      Der absolute Wahnsinn... Ich dachte, sowas verrücktes gäbs nur in UK... Meinen allergrößten Respekt vor dieser Leistung, echt ne wahnsinnige Arbeit. Genial... So richtig genießen kann man das Finish aber wahrscheinlich erst wenn man direkt vorm Audi steht, oder? Ich weiß gar net was ich sagen soll... :lvit:

    • Wahnsinn, so eine glatte Spiegelung ist einfach unglaublich. Mich stört die Orangenhaut leider auch, aber ich würde vor Angst wahrscheinlich tausend Tode sterben irgendwo durchzuschleifen :(

      Großen Respekt vor dem Mut und der Ausdauer - und vielen Dank für die ausführliche Beschreibung!

      Hast du am Ende der Aktion (nach dem Polieren) nochmal die (mittlere) Lackdicke gemessen?

      vg, Johannes

    • Ja wahnsinn!! :shckd::shckd: Was ist dazu noch zu sagen außer :)_O:respekt::)_O

      Und zwischendurch auch noch die Räder gewechselt T^

      #0da^ für's teilen und beschreiben!

      MfG

    • Ich habs dir ja schonmal gesagt @Christian -> Krank aber Geil T^
      Für einen Daily-Car wäre mir das zu aufwendig, aber an einem schönen Young- oder Oldtimer, der nur bei schönwetter gefahren wird :smb:
      Wäre die perfekte Aufgabe für einen langen langen Winter!

      #0da^ für diese 1A Dokumentation _BEE

    • Christian :lvit: Der Hammer was du da gemacht hast, meinen größten Respekt :respekt:T^;)

      Gruß ben-150

      Unbenanntes DokumentUnbenanntes Dokument

      Meine Tests: ZymölMenzerna C-Quartz Sonax Red Energy SkylinePolish Buffing 400 GTechniq G1/G2/G4
      Dodo Tar & Glue Remover Surf City Garage Barrier Reef Spray Wax

    • Ein wirklich atemberaubendes Ergebnis :shckd::respekt:

      Vielen Dank auch dafür, dass Du Deine Erfahrungen so ausführlich beschrieben und bebildert hast, Dein Vorgehen ist wirklich perfekt nachzuvollziehen #0da^

    • wahnsinns arbeit! du hast meinen ganzen respekt! zumal bei der fläche! dein audi is ja nich der kleinste und dann sowas! echt genial, die bilder...kann mich nicht sattsehen! tolle sache und danke für so ein show it off!

    • Das ist eines der verrücktesten und geilsten Bericht die ich jemals hier lesen durfte!

      Vielen Dank, dass wir alle daran teilhaben dürfen :)_O :)_O :)_O :respekt: :respekt: :respekt:
      ... :)_O :)_O :)_O ...ach, hatten wir schon °°n


      Egal... :)_O :)_O :)_O #0da^

      Aufbereitung&Leidenschaft=autopflegeforum <&bn

    Achtung ab dem 25.5.2018 greift die DSGVO, weitere Infos dazu findet Ihr hier: Datenschutzerklärung, Nutzungsbestimmungen und Forenregeln.