Smart Repair, Spot Repair - Ja oder ein, gut oder schlecht, Pro und Contra

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    Achtung ab dem 25.5.2018 greift die DSGVO, weitere Infos dazu findet Ihr hier: Datenschutzerklärung, Nutzungsbestimmungen und Forenregeln.

    • Bedanke mich für die vielen Informationen, Aufklärungen, Hinweise und Empfehlungen.
      Auch ein herzliches Dankeschön an Bob für das Geräteangebot, wird jedoch nicht nötig sein, habe durch Bekanntenkreis die Möglichkeit daran zu kommen. Trotzdem danke. Es ist schön zu wissen, dass es hier im Forum so nette Menschen gibt!!!
      Werde mich dann bei getaner Arbeit, ggf. zurückmelden und berichten.
      Danke nochmal und schönes Wochenende,
      Grüße te-75

    • Ja, habe mich dazu entschieden, keine Smart-Repair durchführen zu lassen wegen Farbunterschiede und auch keine Neulackierung aus Kostengründen.
      Ich habe die Kratzer mit Kovax bestmöglich kaschiert, etwas minimieren können und die Schleifspuren mit Ultimate Compound und der HPH auch komplett wieder beseitigen können.
      Nun springt das Ganze nicht mehr ganz so sehr ins Auge, man sieht es nur noch wenn man direkt davor steht. Damit kann ich leben und hat fast nichts gekostet.
      Grüße te-75

    • Da ich keinen neuen Thread auf machen wollte, schließ ich mich einfach mal oben an.

      Ich habe leider seit kurzem 3 Kratzer im Auto ;(


      Ich bin nun am überlegen, wie ich das am besten mache.

      1. Am Kofferraum ein tiefer Kratzer verursacht durch einen Schlüssel
      2. Einen kleinen Rempler am Türgriff
      3. Leider auch ein kleiner Rempler an der Shadow Line









      Habe bereits über Smart Repair nachtgedacht, allerdings wenn ich mir die negativen Aspekte so anschaue, gibt es mir doch zu bedenken.



      Würde mich freuen, wenn ihr mir vielleicht einen Rat geben könntet, wie ich die 3 Kratzer am besten rausbekomme.


      Gruß

      The post was edited 2 times, last by BMWBeast ().

    • Diese Stellen kannst du perfekt mit einem Pinsel auslegen.Es muss aber ein Pinsel Gr. 0 sein den Lack schön trocknen lassen bzw durchhärten danach mit Klarlack..Wenn alles schön durchgetrocknet ist "heizfön" kann das beschleunigen,kannst du mit kovax oder nass die Erhöhungen runterschleifen und aufpolieren

      Schnell schnell ist schnell für'n ......

    • werde es bei meinem (unischwarz) genau so handhaben wie von Passati beschrieben, analog zu dem video vom steinschlag SLK! habe ein sehr feines haarpinsel-set aus dem modellbaubereich und das kovax-set mit 2000er und 3000er schleifpapier besorgt.

      den lack gut verdünnen und mit dem pinsel in den kratzer einbringen und schritt für schritt auffüllen. dann mit kovax runterschleifen und anschließend polieren.

      habe zwei tiefe kratzer (runter bis auf den füller) und ein paar steinschläge. auto ist noch nicht aufbereitet, werde versuchen die kratzer bestmöglich auszubessern und dann im anschluss das ganze auto polieren. wird wahrscheinlich kein 100% perfektes ergebnis aber wenn mir die kratzer nicht mehr sofort ins auge springen und ich mit den 15€ für pinselset und lackstift dabei rauskomme ist doch alles gut! ;)

      autopflegeforum.eu/forum/user/18490-passati/

      low is a lifestyle

    • Hi,

      habe leider auch das gleiche Problem wie der Themenersteller.... bei meinem 2 wöchigen Winterwaschen musste ich leider feststellen das mir jemand ein Kratzer in mein Auto gemacht hat.... Die Sache ist die, dass mein Auto gerade mal 6 Monate jung ist ;( Farbe: daytonagrau perleffekt

      War auch schon bei zwei Lackieren:

      1.) meinte ja man müsste die gesamten C-Säule, Dachkante + hintere Beifahrertür (nur Klarlack) lackieren damit man kein Farbunterschied sieht (1.000 €)
      2.) meinte man könne es Beilackieren bis zum Knick (horizontal) der C-Säule dafür müsste aber die Stoßstange, Rücklicht und der Tankstutzen abmontiert werden. (220 €)

      Bin ehrlich gesagt mit keiner der beiden Optionen wirklich glücklich Opt. 1 viel zu teuer und ich denke vöölig unnötig Opt. 2 mein Auto ungern zerlegen lassen möchte wegen eines ca 7-8 cm langen Kratzers "never change a running system" weil dann stimmen die Spaltmaße vllt nicht mehr.... Dennoch stört mich der Kratzer so sehr das dieser weg muss =/

      Vielleicht gibt es ja jemand der noch einen Tipp hätte oder vlllt sogar ein Lackierer der mir nicht gleich das halbe Auto lackieren möchte bzw zerlegen will....

      Grüße

      xeaL

    • Kann bislang nur gutes über Smart Repair sagen. Mein "Smarty" ist gelernter Lackierermeister, vielleicht liegt´s daran.

      Hatte bislang mehrere Front- und Heckschürzen sowie ein Motorhaube machen lassen. Egal ob rot, schwarz oder silber, ich war mit allem zufrieden! Es werden die Fehlstellen kleinflächig lackiert und der Lack dann zu den Rändern hin auslaufen lassen, so daß der Übergang nicht auffällt. Dann wird das Teil bis zur nächsten Lichtkante mit Klarlack überzogen.

      Silber bzw. Metallic-Lacke allgemein sind sicherlich problematischer als Unilacke, weil sich die Metallpartikel "richtig" legen müssen. Das hat mein Smart Repairer aber besser hinbekommen als die Fachwerkstatt von Audi.

      Gruss, Alex

    • Ich habe bislang auch nur die Erfahrung gemacht das Unilacke eigentlich eher unproblematisch sind. Es kommt natürlich auch immer auf das handwerkliche Geschick der ausführenden Person an. Leider habe ich die Erfahrung gemacht das es mit den Jungs von Smart Repair Firmen genauso ist wie mit Lackierern- es gibt viele schwarze Schafe.
      Es ist so wie mit einem guten Lackierer- wenn man einen gefunden hat dann "festhalten und nie wieder los lassen".

    • Ich denke ein Aspekt ist auch immer der welchen Status das Fahrzeug geniesst.

      Ist es der Familienwagen, das tagtägliche Nutztier. Wieso kein Smart Repair.
      Auch wenn das Ergebnis nicht 100% zufriedenstellend ist, der nächste Kratzer kommt bestimmt. 8o

      Ist es allerdings das "Schönwetterauto" darf es doch gerne mal eine höhere Investition sein.
      Kleine Kratzer würde ich lieber auslegen und polieren um den Originallack zu erhalten.

      Gruß Ben

      Gruß Ben

    • Ich kann den Vorteil einer Teillackierung nicht erkennen.

      "Irgendwo" muß der Übergang zwischen alter und neuer Lackschicht sein. Wenn dieser "hart" an der Bauteilgrenze liegt, dann sind deutlich sichtbare Farbunterschiede eher die Regel denn die Ausnahme. Warum?

      1. ist es super schwierig, den genauen Farbton zu treffen, Code hin, Scangerät her. Und kaum noch einer kann Farben "anmischen", also je nach Erfordernis x% rot, blau oder gelb nachstellen. Das geht heute fast ausschließlich über Computer, maximal mit ein paar Prozentchen Toleranz in die eine oder andere Richtung.

      2. blendet aus Kostengründen kaum jemand ordentlich ein, weil das angrenzende Bausteil dann immer mitlackiert werden muß.

      Faktisch ist spot repair nichts anderes als Einblenden: die Reparaturstelle wird deckend lackiert, dann läuft der Decklack aus und das ganze Bauteil wird klarlackiert.

      Gruss, Alex

    • Faktisch ist spot repair nichts anderes als Einblenden: die Reparaturstelle wird deckend lackiert, dann läuft der Decklack aus und das ganze Bauteil wird klarlackiert.
      Beim Spotrepair wird aber der Klarlack auch auslaufend lackiert und nicht das ganze Teil neu klarlackiert. Die Übergangszone zum Altlack wird dann mit einer Beispitzverdünnung eingeblendet und nach der Trocknung anschliessend poliert.

      Zum Thema Farbunterschiede: Gerade bei Metallic- und Perleffektlacken entscheidet grob gesagt nicht der Schwarz- oder Weißanteil über die Helligkeit des Farbtons, sondern die Größe und Beschaffenheit der Metall- bzw. Perleffektpigmente. Dazu kommt noch, dass sich der Farbton auch verändert je nach dem wie (satt/trocken, viel Druck/wenig Druck,etc.) man lackiert.

      Gerade die modernen Farbtöne auf aktuellen Fahrzeugen bestehen nicht selten aus bis zu 15 (teilweise auch mehr) verschiedenen Unimischfarben und meist mehreren Metallic- bzw. Perleffekttönen.
      Da kann sich dann jeder denken dass es nicht mit "etwas mehr blau" o.ä. getan ist.

      Immer mehr Hersteller haben inzwischen auch noch eingefärbte Klarlacke, das macht das Ganze dann noch komplizierter..
      Lacker.
    • duffy2 wrote:

      Die Übergangszone zum Altlack wird dann mit einer Beispitzverdünnung eingeblendet und nach der Trocknung anschliessend poliert.
      Das ist neu für mich. Mein Lacker arbeitet mit dem Klarlack immer bis zur nächsten Lichtkante und läßt nicht mitten im Bauteil auslaufen. Er sagt, dann sehe man immer Unterschiede, so gut könne man nicht polieren.

      duffy2 wrote:

      Gerade die modernen Farbtöne auf aktuellen Fahrzeugen bestehen nicht selten aus bis zu 15 (teilweise auch mehr) verschiedenen Unimischfarben und meist mehreren Metallic- bzw. Perleffekttönen. Da kann sich dann jeder denken dass es nicht mit "etwas mehr blau" o.ä. getan ist.
      Stimmt, das galt eher für klassische Unilacke. Dennoch ist die Treffgenauigkeit mit computerisierten Methoden meiner Erfahrung nach auch nicht immer toll. Alter des Lacks, Sonneneinfluß, etc. spielen am Ende natürlich auch eine Rolle. Was das Einblenden immer wichtiger macht.

      Gruss, Alex

    • colonel wrote:

      Das ist neu für mich. Mein Lacker arbeitet mit dem Klarlack immer bis zur nächsten Lichtkante und läßt nicht mitten im Bauteil auslaufen. Er sagt, dann sehe man immer Unterschiede, so gut könne man nicht polieren.
      Das ist auch die "sauberste" Lösung, aber so gesehen dann kein Spotrepair sondern einfach eine Form des Einlackierens. Mit dem Polieren hat er nicht ganz unrecht, es passiert recht oft dass der Übergang "abreisst", das sieht dann recht unschön aus.
      Das Ganze funktioniert auch nicht an jedem Bauteil, mitten in einer Tür oder auf der Motorhaube kann man sowas kaum machen.
      Die Methode deines Lackers würde ich persönlich aber auch immer vorziehen.


      colonel wrote:

      Stimmt, das galt eher für klassische Unilacke. Dennoch ist die Treffgenauigkeit mit computerisierten Methoden meiner Erfahrung nach auch nicht immer toll. Alter des Lacks, Sonneneinfluß, etc. spielen am Ende natürlich auch eine Rolle. Was das Einblenden immer wichtiger macht.
      Farbtonmessgeräte können auch keine Wunder bewirken, gerade bei Metallic/Perleffektlacken versagt die Technik auch. Das Einblenden der angrenzenden Teile ist einfach das Mittel der Wahl wenn man ein ordentliches Ergebnis haben will.
      Lacker.
    • duffy2 wrote:

      Farbtonmessgeräte können auch keine Wunder bewirken, gerade bei Metallic/Perleffektlacken versagt die Technik auch. Das Einblenden der angrenzenden Teile ist einfach das Mittel der Wahl wenn man ein ordentliches Ergebnis haben will.
      Davon kann ich ein Lied singen! Ich hatte ein paar breitere Kotflügel in Uni-Gelb zu lackieren und den Tankdeckel zum scannen gegeben. Außerdem waren der Lackhersteller sowie der Farbcode bekannt.

      Drei Lackierer bzw. Lackhändler haben sich beim Nachstellen die Zähne an der Aufgabe ausgebissen: die Farbtafeln zeigten alle möglichen Tendenzen, mal in´s Grüne, mal in´s Rote. Dann ging der Tankdeckel in´s Labor zu Dupont nach Wuppertal bzw. zu - ich glaube - Nexa. Beide Mustertafeln kamen mit riesen Abweichungen zurück. Haben dann die beste Mischung (Standox) gewählt, weil Einblenden das halbe Auto betroffen hätte: Heckteil plus beide Türen - irgendwann hört der Spaß auf!

      Ich sehe natürlich den Unterschied, andere vielleicht noch nichtmals.

      Die offiziell Begründung war: die Autohersteller kaufen eine Menge X an Pigment von einem bestimmten Hersteller und wenn die aufgebraucht ist, schreiben die neu aus. Dann kommt evtl. der nächste Hersteller zum Zuge und der liefert etwas leicht anderes. Hhhmm: möglich, aber unbefriedigend!

      Gruss, Alex

    Achtung ab dem 25.5.2018 greift die DSGVO, weitere Infos dazu findet Ihr hier: Datenschutzerklärung, Nutzungsbestimmungen und Forenregeln.