Oldtimer schulungen

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  • Oldtimer schulungen

    Hallo ihr lieben,
    habe jetzt gute 30 min gesucht ob es ein thema gibt von dem was ich suche aber nix gefunden.

    jetzt frag ich einfach mal in die Runde.

    ich bin Beruflich ja Fahrzeugaufbereiterin und arbeite viel (überwiegend nur) mit Oldtimern zusammen und es gibt echt hartnäckige lacke und ich veruch immer mein bestes zu geben dauert aber immer so lange (meines empfinden) bis es für mich perfekt ist und suche desshalb eine OldtimerAufbereitungsschulung ob mir da jemand vllt weiterheflen kann.
    möchte mich einfach etwas weiterbilden es gibt ja immer neue sachen und tricks und da ich alleine arbeite habe ich hier auch keinen mit dem ich mich groß austauschen kann und versuch mich selbst weiter zu bilden aber ich vermisse halt die meinungen anderer leute.

    wär echt cool wenn mir jemand weiterhelfen könnte weilnicht jeder mensch ist perfekt.

    LG und Danke schon mal. #0da^

    Fahre nur so schnell wie dein Schutzengel fliegen kann, wenn doch sei schneller als der tod... 8)
  • Es gibt seit Jahren eine Diskussion in der Oldtimerfachwelt um die Begriffe „Reparatur“, „Überholung“ oder „Restauration“. Auch ist in der Presse häufig von einer „Charta von Turin“ die Rede, in der unter anderem der Begriff „Oldtimer“ konkreter beschrieben wird.



    Bei der Diskussion geht es unter Anderem natürlich um die Frage, in wie fern man bei Oldtimern den Lack aufbereiten sollte, oder eben die Patina belassen sollte.
    Viele denken, dass das zu den Oldtimern dazu gehört.

    Ist aber meiner Meinung nach von Fall zu Fall zu entscheiden.



    Wir stellen ja jedes jahr auf der Techno Classica unsere Fahrzeuge aus und haben eigentlich beide Ausprägungen dabei.


    Das Originalfahrzeug von der Rallye Monte Carlo (Gewinnerfahrzeug 1966) hatten wir vorletztes Jahr dabei)

    Da wäre es zum Beispiel eine Schande den auf Hochglanz zu bringen. Kennen viele als Matchbox-Fahrzeug mit dem Scheinwerfer auf dem Dach.





    Dagegen eines unserer letzten Restaurationsobjekte hat einen Neulack (aber 100% Originalgetreue Restauration)
    Da kann man schon mal polieren.


    Unter dem LINK zur fiva.org/EN/LatestNews.htm ist eine Vorgängerversion der Charta zu finden. Dort kann man sich auch ein wenig mit dem Thema beschäftigen.

    Gruss

    Michael

  • Dankeschön ich werd mal schauen wie ich es mache würde mich echt interessieren ich hoffe nur er kann mir auch vieles sagen zu der aufbereitung oldtimer lacke.

    Fahre nur so schnell wie dein Schutzengel fliegen kann, wenn doch sei schneller als der tod... 8)
  • Jetzt mal ohne großartig auf das alter der Lacke und die Fahrzeuge auf welchen diese aufgebracht sind einzugehen. Ich denke ein Testspot gibt dir immer sehr gute Aufschlüsse mit welchen Waffen du am Besten loslegen solltest. Hier kann es aber natürlich auch dazu kommen das die Kombi, die auf der Motorhaube zum Erfolg führte, auf dem Dach oder Seitenteil nicht mehr so gut funktioniert. Es spielen sicher sehr viele Faktoren eine Rolle, das Alter des Lackes generell ob Erstlack oder schon mal Nachlackiert, Unilacke usw. Hinzu kommen dann evtl noch falsche Pflege (falsche Handwäsche oder Waschutensilien, Trocknen mit Leder etc.), reines Waschstraßenfahrzeug usw.

    Du siehst es gibt auch hier wahnsinnig viele Faktoren, zumal auch die Entwicklung der Lacke im Laufe der Jahrzehnte große Fortschritte gemacht hat. Ich würde dir generell dazu raten immer mit einer milden Kombi zu starten und erstmal die Reaktion des Lackes abzuwarten. Mit der Schärfe der Politur kannst du dich dann immernoch steigern, wenn das Ergebnis nicht ausreichen sollte.

    Sicher gehört eine gewisse Patina bei solchen Fahrzeugen zur Grundaustattung, jedoch würde ich behaupten, wenn ein Fahrzeug auf Grund von Rostbeseitgung, zu tiefen Kratzern oder Lackauskreidung nicht lackiert werden muss, gehört es zu einer guten Restauration dazu, sich auch um den Lack und alle anderen Bauteile die das Erscheinungsbild trügen zu kümmern.

    Das ist aber nur meine eigenen Meinung, sicher gibt es immer Leute die diese nicht teilen, aber Geschmäcker sind eben verschieden!

    The post was edited 1 time, last by MikeV5 ().

  • Ich finde MikeV5 hat da doch schon gute Tipps gegeben, genauso würde ich es auch machen.
    Allerdings hab ich seit kurzem noch einen Lackschichtenmesser! Das gibt mir (ich haben einen Testboy)doch etwas Sicherheit zwecks Politur/Pad Kombination usw. ;)

    Schau halt was für ein Lack es ist (evtl. noch ein alter? Auf Harz basierend? Neu? Unfal...), mach einen Testspot und dann passt das schon _BEE

    Bis jetzt hab ich nur zwei ältere Autos gemacht. Beim Rolls Royce SilverShadow II war viel Lack drauf und auch beim Porsche G-Modell den ich mir Mark gemacht habe, hatten wir auch genug Spielraum.

    Gruß, Alex.

  • Ich mache wohl in Kürze noch einen alten Triumph TR 4 aus den Ende der 60er Anfang 70er. Mal sehen, wie sich der Lack verhält?

    Aber wie bereits vom Alex gesagt, hatten Porsche und Rolls z.B. mehr als genug Spielraum. Gerade der Rolls Royce war sehr gut lackiert :shckd:

    Ansonsten zum Thema Workshops fällt mir noch die Firma Petzolds´s ein. Frag mal einfach an spiegelglanz.de/

    Vielleicht hat der Helmut ja auch in dem Bereich ein Spezial Workshop :D ?

    Aufbereitung&Leidenschaft=autopflegeforum <&bn

  • Wenn du ne gute Grundaustattung hast und dazu ne vernünftige Rotationsmaschine,dann kommst du schon gut klar. Tückisch ist an den alten Autos,dass die noch viele Ecken und Kanten haben. Will heissen: Handarbeit wäre da ratsam :D

    Ansonst Testspot machen und schauen wie du am besten klar kommst.

    [/img]


    Diesen Ford F1 von 1952 hab ich mit meinem Bruder zusammen aufgehübscht. Zusammen haben wir DREI Tage gebraucht und das nur fürs Führerhaus.


    Grüße aus OB ;)

    es gibt immer irgendwo einen eskimo,der den kongolesen zu erklären versucht,wie man mit einer hitzewelle umzugehen hat

    The post was edited 1 time, last by tösi ().

  • Hallo,
    ich denke da sollte man bei den Lacken selbst anfangen. Da du die Aufbereitung ja beruflich machst, könntest du einen alten Lackierer wegen den Lacken fragen oder ältere Bücher stöbern.
    Es gab früher Thermolacke, Nitrolacke, 1K, 2K ohne Klarlack und noch andere. Wenn man über die Eigenschaften bescheid weiss bringt das eine Menge.
    Neu lackierte Autos (leider bei Oldies immer häufiger der Fall, Patina bezieht sich meistens auf den Innenraum) behandelt man einfach wie ganz normale Neuwagen, nur mit dem Vorteil des dickeren Blechs :smb:

    Grüsse,
    Manni

  • Ich kann Dir zwar nicht weiterhelfen, freue mich aber, hier jemanden aus dem (fast) Nachbarort zu finden. Mit einem einfachen Lackschichtendickemesser kann ich dienen. Grüße aus Steinheim.

    Alexander

  • Sehr schonend arbeiten! Bei Nitro mit kleinen Lackfehlern leben, diese mit Owatrol oder Leinölfirnis behandeln. Wichtig bei Nitro immer mit einem Naturwachs arbeiten. Keine scharfen Mittel verwenden, lieber mal ein Schuß Petroleum ins Wachwasser geben. Viele Lackarten haben unterscheidliche Glanzbilder. Auch bei Kunstharz gilt es sehr schonend zu arbeiten. Bei Vorkrieg ist sehr-viel Handarbeit angesagt. Mit dem im Forum üblichen Waschbomben ( Hochdruckreiniger usw.) nicht arbeiten!!! Viele Fahrzeuge waren schon ab Werk nie richtig dicht! Nichts mit 2000er anschleifen, da wird der Lack dünner, dann gibt es Punktabzug. Laß Dir eine Blechtafel in 040, in Nitro, Kunstharz und Wasser lackieren. Dort erkennst DU die Lackunterschiede. Arbeite an dieser Blechtafel.

    G.J.

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