Empfehlung Druckluftkompressor

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    Achtung ab dem 25.5.2018 greift die DSGVO, weitere Infos dazu findet Ihr hier: Datenschutzerklärung, Nutzungsbestimmungen und Forenregeln.

    • Hallo Karlos,

      wenn Du an einem Kompressor Druckluftwerkzeuge, wie Schrauber oder sonstiges betreiben möchtest und Du bereits die drei ausgesucht hast, dann nimm den Dema Stabilo.

      Für viele Druckluftwerkzeuge braust Du ab 200 Liter pro Minute Luft.Die anderen Kompressoren haben einen zu kleinen Speicheer und eine zu geringe Luftleistung.
      Öl freie Kompressoren werden soweit ich weiß nur für industrielle Zwecke wie Instrumentenluft eingesetzt.
      Für Werkstätten und Privatgebrauch ist das schon die Art Kompressor, die Du da rausgesucht hast.

      Grüße

      Achim

    • Wichtige Frage zum klären:

      Kraftstrom in der Garage?
      Falls ja, macht das in der Leistungsklasse durchaus schon Sinn.

      Ölpreis vs Ölgeschmiert: Ein ölgeschmierterKompressor sollte langlebiger sein als ein Ölfreier Kompressor mit vergleichbaren Leistungsdaten.

      Meine Wahl bei deinem Budget wäre wahrscheinlich ein Schneider UniMaster UNM 410-10-50 in Drehstromausführung.

      Gruss, Max

    • Die Ölfreiheit bezieht sich auf die Luft, die man abnimmt und nicht auf die Schmierung!!
      Die öl freien Kompressoren sind aufwendiger und wesentlich teurer.

      Grüße

      Achim

    • Nabend miteinander,
      also ölfrei oder ölhaltig stellt sich eigentlich nicht. In erster Linie ist die Frage, welchen Luftbedarf man hat und für welchen Zweck. Ein Kolbenaggregat, welches mit Öl geschmiert wird, hält länger als eines ohne Ölschmierung. Das Öl bekommt man auch nach der Verdichtung noch gut aus der Luft heraus. Wobei das ausschließlich für medizinische Zwecke, Atemluft oder aber bei Lackieren wichtig ist, denn dort ist Öl quasi Gift in der Luft.

      Für alle anderen Anwenungen, ist ölhaltige Luft sogar wünschenswert bzw. gut. Die meisten Druckluftwerkzeuge brauchen sogar ölhaltige Luft, bzw. verfügen über einen sogenannten Öler, welcher extra die Luft mit Öl versetzt, um dadurch die Langlebigkeit bzw. Schmierung der Werkzeuge, zu gewährleisten. Eine weitere wichtige Frage, welche man sich vor der Anschaffung einer Druckluftanlage stellen sollte, ist: Dauerläufer ja oder nein? Dauerläufer sind Schraubenkompressoren. Wie der Name schon sagt, soll ein Schraubenkompressor / Dauerläufer im Prinzip permanent laufen. Ein ständiges Abbremsen und Anlaufen führt zu übermäßigen Verschleiß des Schraubenverdichters. Wer also einen hohen Luftbedarf hat und trockene, ölfreie aber auch ölhaltige Luft benötigt, der stellt sich das System entsprechen zusammen.

      Da ich als Schrauber ölhaltige und zum Lackieren ölfreie und trockene Luft benötige, habe ich mir einen 500 l Kessel zugelegt, darauf einen Verdichter mit Vor- u. Nachverdichter montiert, dazu für den Ernstfall ein zusätzliches Aggregat, um eventuelle Enpässe auzugleichen. Die ganze Anlage läuft über eine Sterndreieckschaltung (wegen dem hohen Anlaufstrom), der Anlage ist ein Kältetrockner nachgeschaltet und natürlich sind entsprechend Wartungseinheiten eingebunden, um enstprechende Luft (ölhaltig, ölfrei) den jeweilgen Anwendungen zur Verfügung zu stellen.

      Problem ist halt immer Preis / Leistung = Rentabilität.

      So ein Spaß kostet schonmal schnell gute 12 k, neu oder man baut es sich selbst, dann ist man mit Glück auch mit 3,5 k dabei.

      Jedenfalls ist es bitter, wenn man zu wenig Luf hat oder das Aggregat ständigt am Nachpumen ist. Das führt dann wieder zu warmer Kondensathaltiger Luft, was nun mehr als hinderlich ist.

      Problemlöser für VAG, Porsche, BMW und Mercedes

    • @MrDiagnostic: So eine Anlage wie du sie beschreibst ist was für eine Werkstatt von einem großen Autohaus mit Lackiererei, aber nicht für Leute, die damit ihrem Hobby frönen (sei es jetzt schrauben oder Detailing).
      Natürlich ist so eine Druckluftanlage genial, aber ich denke mal für 95% in diesem Forum extrem über das Ziel hinausgeschossen.

      mfg
      Georg

    • @georg1975: So wie Du, habe ich auch gedacht. Hatte mir dann mehrere Kompressoren gekauft (einen nach dem anderen). Weil die Leistung dann nie wirklich ausreichte, habe ich dann diese kaskadiert. Das Ergebnis war, dass ich dann viel Platz verplempert hatte, mehrere Steckdosen belegte und nie wirklich zufrieden war, denn alle Verdichter hatte ja einen "eigenen" Druckschalter und Kessel. Also war das in der Konsequenz wieder nichts halbes oder ganzes.

      Und glaub mir, ich habe weder ein Autohaus, noch eine Werkstatt. Genau diese Anlage ist in meiner Garage montiert, nie Probleme und immer gut Luft. Eigentlich wollte ich damit auch nur sagen, wenn man seinen Luftbedarf nicht vorab einschätzen kann, holt man sich meist das falsche Produkt. Und dann gebe ich mal noch etwas zu bedenken. Nicht immer der neueste Kompressor, bzw. das neueste Aggregat, ist das beste / standfesteste. Empfehlen kann ich z.B. die Mahle, Käser, Boge und alten Schneider Verdichter. Der aktuelle Müll aus China und auch zum Teil aus Italien ist Kernschrott. Da werden z.B. die Pleuelstangen ohne Lagerschalen verbaut .......

      Kurz gesagt, ein alter Boge oder Schneider, der immer regelmäßig seinen Ölwechsel bekommen hat, hält und hält und hält. Mit Baumarkt, Güde und Co wird man nicht wirklich froh. :D

      Problemlöser für VAG, Porsche, BMW und Mercedes

    • @ BMW_E90: Hast du diesen Scheppach Kompressor HC53DC?? Wenn ja, dieser ist ja nicht ölfrei. Gehst du da trotzdem auf deine Polster drauf?? Oder merkt man das gar nicht, da der Reiniger in der Tornador das eh gleich auflöst??

      Grüße

    • beneran wrote:

      @ BMW_E90: Hast du diesen Scheppach Kompressor HC53DC?? Wenn ja, dieser ist ja nicht ölfrei. Gehst du da trotzdem auf deine Polster drauf?? Oder merkt man das gar nicht, da der Reiniger in der Tornador das eh gleich auflöst??

      Grüße
      Habe extra für die Tornador noch einen Ölabscheider davor
    • Ich habe folgenden Kompressor, den man auf den angehängten Bildern sehen kann.


      Rausgefunden habe ich, dass er 60 L hat und ein Maximaldruck von 11 Bar macht. Bei 10 Bar hört er auf zu pumpen und nachgepumpt wird ab 6,5 Bar.


      Meine Fragen.

      Wer genau ist jetzt der Hersteller?

      Wie kann ich einstellen, ab wann nachgepumpt wird?

      Kann man auf 11 statt 10 Bar hochregeln?








      Audi A3 3.2 Turbo made by BTS-Racing

    • a3quattro wrote:


      Meine Fragen.


      Wer genau ist jetzt der Hersteller?

      Wie kann ich einstellen, ab wann nachgepumpt wird?

      Kann man auf 11 statt 10 Bar hochregeln?

      Der auf dem silbernen Typenschild steht ist der Hersteller des Kompressors.

      Vorletztes Bild, der rote Regler. Damit kannst Du den maximalen Druck rauf-&runterregeln.

      Auf Bild 1 sieht man ganz rechts einen schwarzen Kasten und links davon einen Weißen. Die kann man aufmachen, da drinnen befinden sich Einstellmöglichkeiten.

      Kann es leider nicht konkreter benennen, aber ich hatte vor Jahren einen prinzipiell gleichen Kompressor bei den man so die Einstellungen vernehmen konnte.
    • Danke!

      Ja scheint wohl umfirmiert zu sein, jetzt hier zu finden --> alpha-druckluft.com/info
      Ist das was anständiges? Er läuft ja immerhin jetzt seit fast 30 Jahren :D

      Ok, an dem roten Regler spiele ich mal rum und schaue was sich verändert. An dem schwarzen Kasten wird er aus- und angemacht, da hängt auch der Manometer vom letzten Bild dran. Was wird dort und an dem weißen Kasten eingestellt?

      Audi A3 3.2 Turbo made by BTS-Racing

    • Ich denke im schwarzen Kasten befindet sich auch der Regler zum Einstellen, wenn da auch die separate Druckanzeige ist, die den Kesseldruck anzeigt. Auf 10 bar max kannst Du aber eigentlich stehen lassen, Nachpumpen hatte ich auf ca.7-7,5 eingestellt. Reicht normalerweise vollkommen aus.
      Mit dem roten Regler kannst Du den Druck an den Schlauchanschlüssen justieren. Glaube 1 Anschluss ist für den direkten Kesseldruck ohne Regulierungsmöglichkeit und am anderen Anschluss kannst Du halt den Druck runterregeln.

      Würde dir allerdings empfehlen einen 2. Kessel zu besorgen und den dann zu koppeln. Denn 60 Liter sind nicht wirklich viel, um 100 sollten es schon sein. Entweder schauen, dass Du was gutes Gebrauchtes bekommst oder alternativ eine Gasflasche nehmen und den Anschluss umbauen.

    • Danke, werde ich mir dann mal genauer anschauen!

      Welchen Vorteil ziehe ich aus einem größeren Kesselvolumen? Mich stört es jetzt nicht wenn er anlaufen muss beim arbeiten.

      Audi A3 3.2 Turbo made by BTS-Racing

    • Kommt natürlich auch drauf an was Du machst und womit Du arbeitest? Bei Werkzeugen wie der Tornador Gun oder einem Schlagschrauber wird schon viel Luft benötigt und ein größeres Volumen ist da schon hilfreich, damit der Kompressor nicht im Dauerbetrieb ist. Ich empfinde meinen 90 Liter Kessel als grenzwertig, der Alte mit 170 war da um Längen besser. Werde daher auch nochmal einen 2. Kessel besorgen, um keinen Dauerläufer bei starker Beanspruchung mehr zu haben...

    • Ich hab den Deckel vom Druckschalter mal abgeschraubt, dort lässt sich das alles einstellen.

      + und - ist klar, Druckerhöhung, Druckverringerung. Ich nehme dann mal an, Anschalt- und Ausschaltdruck sind dann gekoppelt und lassen sich nur zusammen einstellen, also nicht getrennt voneinander?

      Und aus welchem Grund hat das Verschraubgewinde vom Deckel oben ein Schlitz? Dort lässt sich ja nichts mit anfangen?!





      Audi A3 3.2 Turbo made by BTS-Racing

    • Hallo liebe Community
      Da ich mir zu Beginn des kommenden Jahres nun endlich meine Werkstatt einrichten möchte, bin ich auf der Suche nach einem geeigneten Kompressor. Da er das Herz meiner Werkstatt bilden soll, sollte er genügend Leistungsfähigkeit besitzen um mit ihm folgende Werkzeuge bedienen zu können: Schlagschrauber, Fräse, Lackierpistole, Nagler etc.

      Nun habe ich im Internet eine Menge recherchiert und auf dieser Seite ein paar Modelle gefunden, die für mich in Frage kommen.

      Zum einen der Güde Kompressor 580/100/10
      Dann der Einhell Kompressor 480/100/10
      Und dieser Implotex Kompressor

      Was meint ihr, welcher Kompressor am besten geeignet ist?
      Hat vielleicht schon jemand Erfahrung mit einem dieser Geräte?

      Schon einmal vielen dank im Voraus
      Liebe Grüße Helmut

    • Ich habe den o.g. Güde Kompressor in der verlinkten 400V Version seit 4 Jahren regelmäßig bei mir in der Werkstatt im Einsatz.

      Bis jetzt keinerlei Probleme damit gehabt und die Leistung war auch für alle bisherigen Aufgaben wie pneumatische Hebebühne, Schlagschrauber, Lackierpistole, div. Druckluftwerkzeuge und auch den Tornador vollkommen ausreichend.

      Ich kenne die anderen Kompressoren nicht aus eigener Erfahrung, kann aber den Güde guten Gewissens empfehlen.

      Ein Kompressor gehört zu der Kategorie Werkzeuge bei der man sich schnell frägt wie man all die Jahre überhaupt nur ohne auskommen konnte....

      Was halt auch wichtig ist, immer auf ausreichend große Druckluftschläuche zu achten. So sollten es 10mm Innendurchmesser meiner Erfahrung nach mindestens sein. Den Unterschied zu kleineren Innendurchmessern merkt man in der Kraft der Geräte deutlich.

    Achtung ab dem 25.5.2018 greift die DSGVO, weitere Infos dazu findet Ihr hier: Datenschutzerklärung, Nutzungsbestimmungen und Forenregeln.