Pinned Lake Country Constant Pressure HI-GLOSS Pads...großer Vergleichstest.. sind diese wirklich besser?

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    • Lake Country Constant Pressure HI-GLOSS Pads...großer Vergleichstest.. sind diese wirklich besser?



      Hallo User/innen,

      es gibt von Lake Country ja schon eine Weile diese 2-farbigen Pads, genannt Constant Pressure HI-GLOSS, sowohl in der CCS (mit Vertiefungen)- wie in der Flat (normalen flachen) Ausführung.

      Diese blaue Zwischenschicht soll, gerade für Anfänger, helfen Fehler zu vermeiden. Durch diese extra Schicht soll vermieden werden das beim Polieren durch verkanten ein ungleichmäßiger Druck auf das Pad ausgeübt wird und somit das Pad nicht ständig flach aufliegt um das beste Ergebnis zu erzeugen.

      Diese Zwischenschicht, von Lake Country entwickelt und mit ™ geschützt, ist etwas weicher als der Rest des Pads und dadurch das es direkt an dem Klett angebracht ist, gleicht es somit Fehlstellungen des Users aus und soll für immer flaches Aufliegen das Pads sorgen.

      Theorie und Werbetext sind das eine, Praxiserfahrung das andere.... :smb:

      Ich habe hier die beiden gebräuchlichsten Varianten in oragne ( Ligth cutting) und weiß ( Polishing). Was mich ganz besonders freut ist das es wieder die Variante ohne die CCS (Vertiefungen) gibt, da ich mit diesen in der Vergangenheit die absolut besten Erfahrungen gemacht habe.

      Aber jetzt mal "Butter bei de Fische"











      die Pads gibt es in verschiedenen Größen, sowohl in 6,5 und 5,5 und 4 inch Größe, und ich verschiedenen Ausführungen von Hart bis Ultraweich.

      hier das Ganze System zur Ansicht

      der Polierteller passt perfekt


      man kann sehr gut die Vorteile des Systems erkennen, selbst wenn man verkanntet, bleibt das Pad vollflächig flach auf dem Lack aufliegen für ein optimales Ergebnis


      hier die normalen Lake Country CCS Pads, der Klett geht leider bis zum Rand und kann beim Kontakt mit Überständen den Lack beschädigen, deshalb ist sehr vorsichtiges Arbeiten in Problemzonen nötig


      beim Verkanten, ein Teil des Pads berührt somit nicht mehr den Lack und durch die nicht mehr vollflächige Auflage des Pads auf dem Lack und den Asymetrischen Druck wird das Polierergebnis negativ beeinflusst

      und hier ein Praxistest:

      Lack war ein sehr harter Mercedes C-Klasse Lack, irgendwas metallic-schwarzes




      hier die Kontrahenten




      Haube etwas mit 3M Schleifblüten behandelt






      einzelne Bereiche abgeklebt




      Start mit weissem Lake Country CCS Pads und Petzoldt´s Hand- und Excenter Politur und Excenter-Poliermaschine Porter Cable 7224




      erst mal Politur verteilen




      Politur durchgefahren nach 4 Kreuzstrichen mit Stufe 5 und mittleren Druck




      hier schön zu sehen, beim Verkanten bleibt nicht nur der Teller stehen, d.h. keine Rotationsbewegung mehr, sondern das Pad liegt auch nicht mehr Vollflächig auf




      weiter geht es mit dem weissen(Finishing) Lake Country Constant Pressure HI-GLOSS Pad




      hier die Politur wieder durchpoliert, gleiche Verarbeitungsweise wie beim obigen Pad




      hier schön zu sehen, das sich der Teller auch beim Verkanten noch rotierend bewegt und das Pad fast noch Vollflächig aufliegt




      weiter mit dem Orangen(Light cutting) Lake Country CCS Pad und selbige Verarbeitungsweise nur eine Stufe höher auf 6




      verteilen durch auftupfen




      verteilt, praktisch einmal schnell ohne Druck das zu bearbeitende Feld abgefahren




      so sieht es dann aus wenn die Politur durchgefahren und bereit zum Abnehmen mit einem Microfasertuch ist




      wieder hebt sich beim verkanten das Pad von der Lackfläche, es dreht sich zwar noch rotativ, da auf höchster Stufe, aber es sollte jedem einleuchten dass das dadurch entstehende Polierbild nicht perfekt sein kann




      und jetzt wieder das Orange Lake Country Constant Pressure HI-GLOSS Pad




      vor-verteilen durch auftupfen




      schön zu sehen wo die Vorteile diese Pads liegen, die Auflagefläche ist selbst beim starken verkanten noch ca. 95% und mehr und das Pads bewegt sich noch rotierend, so kann das Polierergebnis nur um etliches besser werden T^




      zur Kontrolle nochmal mit dem neuen Petzoldts Kontroll-Spray drüber und abwischen


      so sieht es dann aus, es sind bei allen 4 Feldern noch leichte Spuren der 3M Schleifblüte sichtbar, der Glanz bei den mit Lake Country Constant Pressure HI-GLOSS Pad bearbeiteten Flächen scheint aber etwas besser (rein subjektiv), leider schwer einzufangen mit der Digi-Cam.

      und hier zum Vergleich nochmal vorher




      und jetzt das selbe mal mit der Rotationsmaschine. im Ruhezustand die Maschine taucht nur in der Zwischenschicht ein und das Pad bleibt vollflächig auf der Lackoberfläche aufliegen




      im Gegensatz dazu das normale Lake Country CCS Pad, es hebt sich deutlich vom Lack ab und die Gefahr Hologramme zu produzieren steigt enorm




      das Lake Country Constant Pressure HI-GLOSS Pad beim verarbeiten, wieder fas vollständig aufliegend auf der Lackoberfläche. Das arbeiten gestaltet sich damit wesentlich einfacher und angenehmer, da die Maschine bzw. das Pad so fast immer in der Balance ist und eine sog. Selbstbewegung der Poliermaschine (ziehen in verschiedenen Richtungen) nicht auftritt



      Fazit:

      • Gerade für Anfänger (und nicht nur diese) sind die Pads super geeignet
      • Typische gute Lake Country Qualität
      • nach innen versetzter Klettrücken, minimiert die Gefahr von Lackbeschädigungen, besonders bei Überständen usw.
      • bei den orangen sogar noch extra ab/ausgefräster Klettrücken
      • der weiche, nachgebende Zwischenschaumstoff des Pads sorgt tatsächlich, bis zu einem gewissen Grad des Verkantens, für ein ständig planes Aufliegen des Pads T^
      • ob man jetzt die CCS oder flache Variante der Lake Country Constant Pressure HI-GLOSS Pads bevorzugt ist wohl Geschmacksache. Ich komme mit beiden sehr gut klar


      Wir erleben es hier immer wieder, dass gerade Starter, zwar den Grauschleier rauspoliert bekommen aber hinterher oft von einem ungleichmäßigen Polierbild etc. sprechen und hier setzen die Lake Country Constant Pressure HI-GLOSS Pads an und helfen diese Problem erfolgreich zu minimieren. So gesehen kann ich jeden Anfänger nur empfehlen die paar Euro mehr zu investieren für einen erfolgreichen und auch für die Zukunft weiterhin motivierenden Start in dieses Hobby. Allzu oft sieht man schon nach kurzer Zeit im Bietebereich komplette Ausstattungen wieder zum Verkauf angeboten, weil der User das Interesse verloren hat. Mit diesen Pads wäre die Zahl sicherlich geringer derer die nach kurzem Schnuppern die Lust am neuen Hobby verlieren.

      Und auch für den Fortgeschrittenen sind die Pads zu empfehlen, die Arbeitsweise wird enorm erleichtert, gerade wenn man mit "langen" Armen arbeitet. Ob man damit, als Fortgeschrittener der eine Maschine richtig zu benützen weis, jetzt ein besseres Ergebnis erzielt als mit den normalen Pads ist fraglich aber es geht halt wesentlich angenehmer und leichter von der Hand :D
      Nach dem waschen waren die Pads wieder in perfektem Zustand, also keinerlei Ausfallerscheinungen der verklebten Zwischenlage. Ich bin extra mit der Rotationsmaschine bis 3000 u/min gefahren und eine Art Mehrbelastung zu simulieren. Auch dabei verhielt sich die Maschine total gutmütig und lies sich super führen.

      Klare Empfehlung für die Lake Country Constant Pressure HI-GLOSS Pads T^T^T^ diese werden ab sofort bei LUPUS Autopflege verfügbar sein.

      Gruß heli

      Unbenanntes Dokument                    agentur
    • #0da^ für den ausführlichen Test.

      Ich habe eines der Pads bereits mal bei Novma gesehen und war erstaunt und verblüfft zugleich. Dennoch bleibt die Meinung zwiegespalten. Auf der einen Seite erleichtern die Pads gerade den Anfängern das arbeiten nehmen aber im gleichen Zug den Lerneffekt, dass man die Maschine eben gerade und vollflächig fahren soll. Gewöhnt man sich so also an die Pads und muss mal andere Pads nutzen wird man sich wundern.

      Andererseits erleichtern sie das Arbeiten und gerade da bin ich eigentlich immer für zu haben, gutes Ergebnis bzw. gleichwertiges mit geringerem Aufwand. Ganz sicher halte ich die Pads sinnvoll für Umsteiger auf Rotationsmaschinen, die haben meist eine gewisse Grundtechnik und so auch die Möglichkeit ein gutes Ergebnis zu erzielen.

      Wie auch immer schön, dass es auch im Padbereich mal wieder was neues und zugleich sinnvolles gibt <&bn

      :offtopic: Der durchgehende Klettrücken bis zum Rand der Lake Country Pads war bei mir im übrigen der Grund, warum ich im letzten Jahr die ChemicalGuys HexLogic Pads genommen habe. Diese haben nämlich bereits eine Abstufung des Kletts am Rand.
      Opel Graphit-Schwarz: Definitive Wax - Number One | Scheiben: Nanolex Ultra | Felgen: Bouncers Looking Sweet
      Opel Starsilber III: Migliore Strata Coating| Scheiben: Nanolex Ultra | Felgen: Bouncers Looking Sweet
    • Danke für den tollen Bericht Heli!

      kurze Frage hätte ich noch. Diese Zwischenschicht die das Arbeiten erleichert muss ja doch recht weich sein,
      um die "Fehler" beim Polieren auszugleichen. Wie siehts da aus mit dem Druck auf den Lack?

      Ich muss gerade mit der Excenter ja doch hin und wieder einen gewissen Druck aufbauen um ein gutes
      Ergebnis zu erzielen. Aber bei der Zwischenschicht könnte ich mir vorstellen das sie erst mal einiges des Druckes
      abfängt, ode täusche ich mich da?

      9 von 10 Stimmen in meinem Kopf, sagen ich bin nicht verrückt und die 10te summt die Melodie von Tetris.
    • heliBOBter wrote:

      Aber bei der Zwischenschicht könnte ich mir vorstellen das sie erst mal einiges des Druckes abfängt, ode täusche ich mich da?


      Ich habe das Pad zwar nicht in Aktion gesehen aber ich hatte es auf dem Klettteller und dann mal aufgedrückt. Im Prinzip versinkt der Teller im weichen Teil und dann kann man ganz normal den Druck auf den Rest des Pads ausüben.

      Rein subjektiv hatte ich nicht das Gefühl, dass es sich dadurch anders anfühlt. Offensichtlich wurde jedoch auch der Schutz um den Teller durch den weichen Teil des Pads. Verkantet man dann leicht, wirkt sich diese Bewegung primär auf den weichen Teil aus und der "harte" bleibt plan auf der Fläche liegen.
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    • Mastermind wrote:

      heliBOBter wrote:

      Aber bei der Zwischenschicht könnte ich mir vorstellen das sie erst mal einiges des Druckes abfängt, ode täusche ich mich da?


      Ich habe das Pad zwar nicht in Aktion gesehen aber ich hatte es auf dem Klettteller und dann mal aufgedrückt. Im Prinzip versinkt der Teller im weichen Teil und dann kann man ganz normal den Druck auf den Rest des Pads ausüben.

      Verkantet man dann leicht, wirkt sich diese Bewegung primär auf den weichen Teil aus und der "harte" bleibt plan auf der Fläche liegen.

      Sehr gut erklärt @Mastermind

      sehe gerade sind schon im LUPUS SHOP online und das zum super Preis von 9.50 Euro, ohne Forenrabatt ;)

      Gruß heli

      Unbenanntes Dokument                    agentur
    • proximan wrote:


      Der Teller sieht aus wie der 3M Teller

      Welchen Teller kannst du für eine Rotationsmaschine empfehlen?

      Gruß, proxi

      genau den 3M

      Gruß heli

      Unbenanntes Dokument                    agentur
    • Besten Dank für diesen super gestalteten und ausführlichen Bericht heli <IMG title="suuuper" alt=" . Ich denke die Frage nach dem 3M Stützteller ist schon auch berechtigt , da dieser ja auch ein Teil der Arbeit ist und zu einem besseren Ergebnis beiträgt. Klar wäre ein wenig Eigeninitiative wünschenswert, aber finde die Frage durchaus sinnvoll. Im Großen und Ganzen gerade für Anfänger denke ich eine lohnenswerte Investition, da hier auch die Hologrammgefahr und das Verkanten schon drastisch reduziert werden.

    • Hallo zusammen,

      ich habe mir die Flat-Pad´s bei Lupus bestellt und am Wochenende zum ersten mal probiert/benutzt/getestet.
      Ich hatte immer Angst/Bedenken das ich mit meiner Rotationsmaschine mehr Hologramme als Glanz in den Lack zaubere. Man muß die Rotationsmaschine natürlich noch immer parallel zum Auto halten sonst zieht sie, wie gehabt, schief oder hoppelt über den Lack. Es aber muss nicht mehr so 100%ig wie mit einem normalen Pad ohne die weiche Zwischenschicht. Die Zwischenschicht gleicht ein leichtes verkanten der Maschine gut aus, wie im Bericht von Heli zu sehen ist und erleichtert daduch das Arbeiten T^
      Als Stützteller habe ich den 125er Profi-Stützteller von Petzoldt´s benutzt.
      Die Pad´s geben, mir zumindest, ein besseres Gefühl bei den Umgang mit einer Rotationsmaschine und mit den neuen Pad´s werde ich meine Poliermaschine sicherlich öfter benutzen :D

      Grüße aus München ;)

      Thomas

    • Gruni wrote:

      Hallo zusammen,

      ich habe mir die Flat-Pad´s bei Lupus bestellt und am Wochenende zum ersten mal probiert/benutzt/getestet.
      Ich hatte immer Angst/Bedenken das ich mit meiner Rotationsmaschine mehr Hologramme als Glanz in den Lack zaubere. Man muß die Rotationsmaschine natürlich noch immer parallel zum Auto halten sonst zieht sie, wie gehabt, schief oder hoppelt über den Lack. Es aber muss nicht mehr so 100%ig wie mit einem normalen Pad ohne die weiche Zwischenschicht. Die Zwischenschicht gleicht ein leichtes verkanten der Maschine gut aus, wie im Bericht von Heli zu sehen ist und erleichtert daduch das Arbeiten T^
      Als Stützteller habe ich den 125er Profi-Stützteller von Petzoldt´s benutzt.
      Die Pad´s geben, mir zumindest, ein besseres Gefühl bei den Umgang mit einer Rotationsmaschine und mit den neuen Pad´s werde ich meine Poliermaschine sicherlich öfter benutzen :D

      Grüße aus München ;)

      Thomas
      Hallo Thomas,
      Darf ich Deiner Aussage entnehmen, dass man als Anfänger mit den constant Pressure Pads mit einer Rotationsmaschine verglichen mit einer Excentermaschine auch vergleichbare Ergebnisse erzielen kann ohne nur swirls zu erzeugen? Ich frage, da ich mich zwischen einer Flex 3401 und einer Metabo PE 12-175 entscheiden muss und nicht in ein paar Jahren noch eine zweite Maschine kaufen will.
      Danke, Gruss Andy
    • Halllo Andy,
      man kann mit diesen Pad´s auch Hologramme erzeugen, durch die zusätzliche Schaumstoffschicht aber sicherlich nicht so schnell wie mit "normalen" Pad´s. Sauberes und gerades führen der Maschine ist auch mit diesen Pad´s erforderlich und wichtig.
      Ich habe mit einer Excenter-Maschine angefangen maschinell zu polieren und mich dann nach div. Autos und den neuen Pad´s an eine Rotationsmaschine "rangetraut". Mit einer Rotationsmaschine ist man zwar schneller und man kann schwere defekte leichter beheben aber auf meinen Excenterpolierer für den Hochglanz möchte ich nicht verzichten.

      Ich gebe zu ich poliere mit der Excentermaschine immer noch lieber :D

      Grüße aus München ;)
      Thomas

    • heli-fun wrote:

      Darf ich Deiner Aussage entnehmen, dass man als Anfänger mit den constant Pressure Pads mit einer Rotationsmaschine verglichen mit einer Excentermaschine auch vergleichbare Ergebnisse erzielen kann ohne nur swirls zu erzeugen? Ich frage, da ich mich zwischen einer Flex 3401 und einer Metabo PE 12-175 entscheiden muss und nicht in ein paar Jahren noch eine zweite Maschine kaufen will.

      Das hängt nicht mit den Pads zusammen. Die neuen Pads sollen dir nur helfen, eventuelle leichte Fehlstellungen (beabsichtigt oder unbeabsichtigt) auszugleichen. Weiters ist der Klettrücken versetzt, was dir beim verkanten der Maschine weitere Defekte ersparen kann.

      Wenn Du dir eine Rotationspoliermaschine kaufst, helfen dir die neuen Pads ein wenig. Polieren musst Du am Anfang jedoch wie jeder Einsteiger. Vorsichtig! Die neuen Lake Country Pads haben genau so abrassive Eigenschaften wie alle anderen Polierpads der gleichen Zusammensetzung.

      Mit freundlichen Grüßen, Christian

    • Ok, danke für die Info. Ich werde dann erst einmal zur Flex 3401 greifen, da ich es immer wieder lese, dass eine Excentermaschine für den Anfänger besser ist um Spass an dem Hobby zu behalten. :D
      Gruß Andy

    • Update zu LUPUS Lake Country Constant Pressure Hi-Gloss Pads

      Hallo User/innen,

      hier ein Update zu den LUPUS Lake Country Constant Pressure HI-GLOSS Pads. Diese sind ja nun wieder verfügbar.

      LUPUS hat nun sein eigenes Branding bei der Verpackung für diese Pads und das ist gut durchdacht. So steht auf der Verpackungshülle nicht nur das LUPUS Logo, sondern auch die genaue Produktbezeichnung mit Größenangabe und dazu noch die Verarbeitungshinweise.

      Gerade für Anfänger ist dies äußerst hilfreich.



      Einfach die Plastikhülle oben aufschneiden, das Pad rausnehmen, damit arbeiten, auswaschen, trocknen und wieder rein in die Hülle, somit hat man auch bei im Laufe der Zeit evtl. farblich verfärbten Pads, z. B. durch Ausfärben von Tüchern etc., immer einen genauen Überblick welche Pads man verwendet.





      Die neuen gelben Cutting Pads haben auch nichts mehr mit der alten Variante, Fliegenschwamm, gemeinsam.



      Links die neue Variante, rechts die alte Variante.



      Noch näher ran, man kann sehr gut die Unterschiede in der Struktur erkennen. Diese neuen Yellow Cutting Pads sind nun super zu gebrauchen, man kann damit sogar den Cut/Abrasivität/Abtragsleitung von Hochglanzpolituren wie z. B. Menzerna 4000 oder Meguiar´s Ultimate Polish für schwerere Deffekte angleichen, bevor man bei einem Testspot zu einer Feinschleifpaste oder gar Schleifpaste greift.



      Die gelben Cutting Pads (oben links) sind von der Stauchhärte auch nicht härter als die orangen Ligth Cutting Pads (oben Rechts), den größeren Cut/Abtrag/Abrasivität erreichen diese über eine geänderte Struktur im Aufbau der Pads.



      Näher ran um die Unterschiede besser zu erkennen.



      noch näher..



      Ganz Nah ran



      Die Pads sind sowohl in der Variante CCS wie auch als Flat Pads und jeweils in 139 cm und 101 cm verfügbar.



      Fazit:

      - wie im ersten Post schon geschrieben, sehr gut für Anfänger zu gebrauchen.

      - die "neue" Variante des Yellow Cutting Pads, gefällt mir sehr gut und ist eine absolut sinnvolle Ergänzung T^

      Gruß heli

      Unbenanntes Dokument                    agentur
    • Danke Heli für dein ausführliches und perfekt Bebildertes Update.
      Dein Bericht hört sich schon mal sehr vielversprechend an. Nun ist es an der Zeit, 1-2 verschiedene zu kaufen und mal damit zu Arbeiten.


      Gruß
      Rocco ;)

    • Lake Country Constant Pressure Hi-Gloss Flat Pads



      Die meisten von euch werden die Lake Country Pads von Lupus Autopflege schon in den beiden erhältlichen Ausführungen mit den CCS Pockets Vertiefungen auf der Fläche und als normales glattes (Flat) Pad schon kennen und evtl. auch verwenden. Nachdem diese Pads schon ein paar Jahre auf dem Markt sind, wurde es Zeit für etwas Neues. Aus diesem Anlass möchte ich euch heute die neuen Lake Country Constant Pressure Hi-Gloss Flat Pads im Detail vorstellen.

      Komplett überarbeitet, um die Anwendung besonders an den Übergängen oder engen Stellen zu erleichtern, sind die Pads jetzt mit nach innen abgesetzten Klett und mit abgerundeter Arbeitsfläche erhältlich. Das schafft einfach Sicherheit, wenn man an eine Kante eng heranfahren muss/ will, weil man nicht direkt mit der scharfen Kante an den Lack kommt. Auch wenn's eng wird, verringert der zurückgesetzte Klett die Gefahr von Beschädigungen am Lack. Aber nicht nur das, auch das Abnehmen der Pads vom Stützteller wird dadurch wesentlich erleichtert.
      Aber das alleine wäre ja nichts Neues. Das wirklich Neue und Innovative ist die blaue Schaumstoffschicht zwischen Polierschaum und Klett. Diese soll den User untestützen, die Maschine b.z.w. das Pad wirklich Plan auf dem Lack zu halten. Nichts geändert hat sich allerdings an den bewährten Größen von 101mm 4" und 139mm 5,5".

      Nur bei Lupus Autopflege bekommt ihr die beiden Versionen (CCS und Flat) der Lake Country Constant Pressure Hi-Gloss Pads in einer speziell gebrandeten Verpackung. Wie unten auf den Bildern zu sehen ist, stehen neben dem Lupus Autopflege Logo, der Pad Größe auch noch die Eigenschaften des Pads und für welche Lacke es geeignet ist.
      Angeordnet sind die Pads von links nach rechts in steigender Abrasivität.




      Die schwarzen Pads sind sehr weich und haben eine feine Struktur. Optimal zum Auftragen von Precleanern oder Versiegelungen, wenn keine abrasiven Eigenschaften gewünscht sind. Leider ist schwarze Schrift auf schwarzen Hintergrund sehr schlecht zu fotografieren... Deshalb auch kein Foto davon.




      Die orangen und weißen Pads sind Pads mit mittlerer Abrasivität. Diese beiden Pads sind die am meist verwendetsten Pads für eine Lack Defektkorrektur, um Haarlinienkratzer mit einer Feinschleif- oder auch Hochglanzpolitur mit einem sehr gutem Finish zu beseitigen. Einfach die Allrounder für alle Menzerna Polituren, da diese für mittlere oder härtere Pads ausgelegt sind und nur damit das Ergebnis wirklich gut wird. Die Koch Chemie Feinschleifpaste z.B. wird nicht nur über Drehzahl und Druck reguliert, sondern auch noch über das Poliermedium. Diese Informationen sollte ihr aber in den Verarbeitungshinweisen euerer Politur finden...




      Das gelbe Pad ist wie ihr selber lesen könnt stark abrasiv und sollte nur bei stark verwitterten, verswirlten Lacken oder zum punktuellen Auspolieren von stärkeren Defekten z.B. nach dem Naßschliff verwendet werden.




      Der Turm unten zeigt schön die Unterschiede in der Struktur der Pads. Oben (schwarz) das weiche Pad, das Weiße für leichte Defekte, das Orange für etwas stärkere Defekte und ganz unten das Gelbe für die harten Fälle




      Und noch mal in Großaufnahme. Damit ihr besser vergleichen könnt, ist auch noch immer das nächst härtere Pad auf dem Bild zu sehen.








      Gegenüber dem orangen Pad hat das abrasivste gelbe Pad eine viel gröbere Struktur. Ist aber wieder Erwarten von der Stauchhärte geringfügig weicher als das orange mittelharte Pad.




      Jetzt möchte ich aber zu der eigentlichen Neuerung im Bereich der Polierschäume und dem Alleinstellungsmerkmal der Lake Country Constant Pressure Hi-Gloss Pads kommen. Warum eigentlich Constant Pressure? Ganz einfach, diese Pads haben zwischen dem normalen Polierschaum und dem Klett noch eine weiche blaue Schaumstoffschicht. Diese weiche Zwischenschicht unterstützt aktiv, indem es leichtes Verkanten ausgleicht und somit das Pad trotzdem noch plan auf dem Lack aufliegt.

      Die Animation unten und auch das Video stellen es anschaulich vor wie gut das Ausgleichen funktioniert.




      Ehrlich... Ich war am Anfang auch ein wenig skeptisch, ob und wie das Ganze funktioniert? Ob man dadurch nicht Druck verliert und zusätzlich Kraft aufgewendet werden muss, wenn mal die Defekte stärker sind, da die blaue Zwischenschicht doch ziemlich weich ist? Und genau das ist das Wesentliche. Alleine das Maschinengewicht drückt den blauen Schaumstoff schon zusammen, so dass wirklich kein Druck verloren geht. Aber wenn ihr noch nicht so sicher im Umgang mit der Poliermaschine (egal ob Exzenter oder Rotation) seid, gleicht der weiche blaue Schaumstoff euere Fehler aus und hält das Pad plan auf dem Lack.




      Damit man mal den Größenvergleich von den 5,5" zu den kleineren 4" Pads sieht habe ich sie mal übereinander gelegt.




      101mm sind eine optimale Größe für sehr viele Stellen am Auto an, denen einfach die 75mm oder 80mm Pads zu klein sind. Stoßstangen, Kotflügel oder auch die Heckklappe gehören dazu. Hier spielen die Pads ihren Größenvorteil aus. Den einzigen Nachteil, den ich finden konnte ist, das einfach kein wirklich passender Stützteller zu erwerben ist. Mit den 75mm Tellern kann man zwar relativ gut arbeiten, verschenkt aber viel Druckfläche. Einen 100mm Teller gibt es zwar, jedoch steht der über die Klettfläche von 90mm über und es ist sehr sauberes Arbeiten gefragt. Alternativ könnte man auch den 100mm Stützteller auf 90mm abdrehen. Das ist auch was ich demnächst noch vorhabe, um das volle Potential der Pads zu nutzen, falls nicht doch noch wo ein passender Stützteller zu finden ist.






      Alles schön und gut, aber das Wichtigste ist eben die Praxis. Und um euch kurz zu zeigen, was man mit einem Durchgang mit der Makita, orangen Lake Country Constant Pressure Hi-Gloss Pad und der Hochglanzpaste Menzerna 4000 auf einem Black Magic Perleffekt Lack des Golf 6 entfernen kann...




      ... habe ich ein Kreuz auf das Pad mit Politur gemacht, nur auf dem Lack aufgetupft und mit ca. 1600 U/Min zwei Kreuzstriche gefahren.






      Das Pad wurde schon drei mal benutzt und ist weder an den Rundungen abgenutzt oder am Klett mehr ausgefranst als im Neuzustand. Was mir aber besonders aufgefallen ist, dass die Stauchhärte nach 2-3 Verwendungen noch wesentlich härter ist als bei den RotWeiss Pads nach der selben Zeit, meinem bisherigen Standard Pads. Somit ist auch die Defektkorrektur noch wesentlich besser und macht auch den Mehrpreis in der Anschaffung dadurch leicht wieder wett.


      Ich arbeite schon seit Juli mit dem Lake Country Constant Pressure High-Gloss Pads von Lupus Autopflege und sie sind bei mir zum Standard geworden. Die blaue weiche Zwischenschicht funktioniert erstaunlich gut und erleichtert hologrammfreies Polieren besonders Rotationseinsteigern enorm. Es verhilft aber auch Polieranfängern mit Exzenter bei den ersten Gehversuchen zu einem guten Ergebnis. Die aberundete Auflagefläche und der zurück versetzte Klett tragen auch ihren Beitrag zur Sicherheit bei und verschaffen sich damit einen zusätzlichen Vorteil gegenüber den parallel lieferbaren normalen Lake Country Pads.
      Zum einem sind 7,5o€ für das 101mm Pad und 9,50€ für das 139mm Pad (jeweils ohne Forenrabatt) nicht gerade ein Sonderangebot. Aber der Preis relativiert sich ziemlich schnell durch die enorme Arbeitserleichterung und die einfach sehr gute Qualität der Pads.

      Für mich bleibt hier nur "Daumen hoch" T^
      v2.moto SignaturUnbenanntes Dokument

      Gruß Markus

      Wie wasche ich mein Auto richtig | Mein Golf 1 Cabrio | Porsche 911 G | Audi Urquattro

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