Finish Kare #121

This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

Achtung ab dem 25.5.2018 greift die DSGVO, weitere Infos dazu findet Ihr hier: Datenschutzerklärung, Nutzungsbestimmungen und Forenregeln.

  • Finish Kare #121

    Sollte man das Finish Kare #121 für den Innenraum ein wenig einwirken lassen oder Kunststoffe einsprühen und direkt mit einem Mikrofasertuch den Schaum/Dreck abwischen? Löst das Mittel den Dreck sofort an?

    Ich habe es immer ca. 1 minute einwirken lassen und hatte dabei Restbestände des mittels was nichtmehr wegzuwischen ging... ?(

  • In welcher Mischung verwendest du das Mittel? MichaelP hat etwas mit den Mischungen experimentiert. Ich glaube 1:16 ist sein Favorit.
    Aber vielleicht kann er selbst noch etwas dazu schreiben?

    Meine Vorgehensweise:
    Mittel aufsprühen und aufschäumen, danach lasse ich das Mittel ein wenig einwirken und nehme es mit einem feuchten Microfasertuch wieder ab. So hatte noch keine Problem mit Restbeständen.


    mfg Jürgen

  • direkt auf den kunststoff würde ich es nicht aufsprühen. ideal ist es auf einen feuchten schwamm aufsprühen und damit den kunststoff reinigen. schlecht zugängliche stellen mit nem pinsel. kurz einwirken lassen und dann mit einem tuch abnehmen.

    ;)

    es gibt immer irgendwo einen eskimo,der den kongolesen zu erklären versucht,wie man mit einer hitzewelle umzugehen hat

  • Unser Innenraumgott michaelp23 :)_O sprüht es in einigen Show it offs direkt auf den Kunststoff
    (Siehe dazu show it off - Fiat GP TJet Sport ), und ich selber habe es mittlerweile auch schon bei einigen
    Fahrzeugen, wie in meinem ersten Post geschrieben, ohne Probleme verwendet.

    Aber vielleicht hast du ja andere Erfahrungen gesammelt und kannst die etwas näher beschreiben.

    mfg Jürgen

  • Verwende es 1:10

    Auf dem Amaturenbrett kann ich es ja schlecht mit einem Pinsel aufschäumen da die fläsche ja viel zu groß ist.
    Abnehmen tu ich es mit einem Trockenem Mikrofasertuch (cobra gold).

    Ich werde mir mal eine 1:16 Mischung anfertigen und schauen ob es besser ist :)

  • Surreal4 wrote:

    Auf dem Amaturenbrett kann ich es ja schlecht mit einem Pinsel aufschäumen da die fläsche ja viel zu groß ist.
    Diese Logik verstehe ich jetzt nicht ganz. Warum soll das nicht funktionieren - ist es dir zu viel Arbeit.
    Warum arbeitest du bei einer großen Fläche nicht auch in Abschnitten, wie beim Polieren?

    mfg Jürgen
  • Moin.....



    Das Problem is das hier niemend den Verschmutzungsgrad deiner Kunststoffe kennt. Ein Kunststoff welcher nur mal eben
    von etwas Staub/Flugschmutz befreit werden soll muss anders behandelt werden als ein total versiffter Kunststoff.....
    Das Mischungsverhältniss ist dem Verschmutzungsgrad anzupassen..sollte klar sein.....
    Im "normalen" Einsatz hat sich 1:10 als gutes mittelmaß herauskristallisiert......

    Zur Verarbeitung sei gesagt, der Weg ist das Ziel. So wie Tösi es sagt habe ich es schon gemacht, ebenso wie
    XtremeOverload.
    Nicht immer nach Schema F vorgehen. Einfach ausprobieren. Und wenn Rückstande zurück bleiben dann einfach nochmal
    ein Tuch nehmen...2 Sprühstösse #121 rein und drüber gewischt.....
    Flächen welche für einen Pinsel zu gross sind werden mit einer grossen Bürste bearbeitet...geht schneller....und ja, dann natürlich das Mittel auf den Kunststoff aufsprühen, geht ja nicht anders.
    Sind die Flächen zu gross und das Mittel trocknet an dann wie Xtremeoverload schreibt einfach in kleinen Teilabschnitten arbeiten... T^

  • Hallo zusammen,

    habe dieses Wochenende auch einmal das Finish Kare #121 ausprobiert.

    Was absolut positiv am #121 ist, ist der Geruch. Ich habe vorher meine Kunststoffteile immer mit ner schwachen All Purpose Cleaner vorgereinigt,
    der Nachteil davon war der doch etwas strenge Geruch des APCs. Das gehört damit der Vergangenheit an.

    Ebenfalls positiv zu erwähnen ist die Reinigungsleistung. Ich hatte mir eine Flasche 1:10 angemischt und damit so gut wie jeden Dreck von den Kunststoffteilen bekommen. Hin und wieder musste ich in 2 Durchgängen reinigen, da die Verschmutzungen doch gröber waren. Allerdings sollte da eine stärkere Mischung ohne Probleme helfen.

    Was mir negativ aufgefallen ist, war folgendes.
    Ich nutze zur Innenraumreinigung als Hilfsmittel in der Regel einen Kompressor mit einer Druckluftpistole. So kann ich auch Reiniger wieder aus den Fugen pusten. Dazu hebe ich ein Microfastertuch an den Kunststoff und blaße mit der Druckuftpistole die Feuchtigkeit ins Microfastertuch.
    Danach wische ich immer noch einmal mit einem feuchten Tuch nach und wiederhole den Vorgang mit der Druckluftpistole um sicher zu gehen das sich kein Reiniger auf dem Kunststoff fest setzten kann. Natürlich habe ich schon vor der Attacke mit der Druckluftpistole die Kunststoffteile trocken nach gewischt.

    Beim #121 kann das, weiße Streifen hinterlassen. Sieht dann ein bisschen so aus, wie Kalkflecken auf dem Auto oder Metall.
    Beim nachwischen verschwinden diese allerdings wieder, wobei ich schon 2-3 mal drüber wischen musste bis die Streifen verschwanden.

    Ich werde da mal schauen ob ich das irgendwie noch optimieren kann, den auf die Druckluftpistole will ich ungern verzichten, da ich diese im Innenraum wirklich zu schätzen gelernt habe. Evt. Muss ich nach dem Einpinseln der Kunststoffteile besser nachreiben, bevor die Druckluftpistole zum Einsatz kommt.

    Mein Fazit zum #121 ist dennoch sehr Positiv. Ein Reiniger der sich gut, schnell und umkompliziert verarbeiten lässt (lassen wir mal die Sache mit dem Druckluft beiseite). Die Reinigungsleistung ist gut und der Geruch wesentlich besser wie des eines All Purpose Cleaner.
    Ich werde das #121 noch an einen Fahrzeugen testen und hier meine Erfahrungen posten.

    greetz

    heliBOBter

    9 von 10 Stimmen in meinem Kopf, sagen ich bin nicht verrückt und die 10te summt die Melodie von Tetris.
  • Und was ist wenn du das Tuch einfach nochmal kurz mit nem ganz feinen Sprühstoß vom #121 annebelst (oder vielleicht nur nen halben, je nachdem) und dann nochmal schnell über die weißen Streifen drüberwischst ?

    Ist ja wie bei den meisten andern Mitteln wahrscheinlich auch, wenn dir der Reiniger doch mal antrocknen sollte dann kannste ihn meist mit seinesgleichen auch wieder beseitigen.

    gruß T.J.

  • Hallo, liebe Community

    Ich finde das man hier wenig zum genannten Reiniger findet. ( Finish Kare 121)
    Michaelp wollte ja mal nen Bericht drüber schreiben ;)
    Würde gern mehr erfahren wie der Reiniger arbeitet mit seinen sogenannten "Antibakteriell Agents"
    Ein Vergleich zum Valet Pro Interior AllPurposeCleaner wäre auch sehr interressant. Vieleicht würde das ja Michaelp übernehmen ( er arbeitet ja sehr viel damit)
    Würde dir auch ein Liter umsonst zukommen lassen ( Versand wäre dann nur zu zahlen )
    Freue mich auf eure Meinungen/ Erfahrungen

    Lg Michel

  • miko1989 wrote:

    Hallo, liebe Community

    Ich finde das man hier wenig zum genannten Reiniger findet. ( Finish Kare 121)


    Hallo, aber dann liegt es doch an Dir dies zu ändern, anstatt einfach von anderen zu fordern, selbst ist der Mann ;)

    Gruß heli

    Unbenanntes Dokument                    agentur
  • Sollte keine Aufforderung sein, entschuldigt bitte wenns so rüber kamm :S

    War mehr oder weniger ein Vorschlag von mir. Würde den Test genauso machen T^
    Da ich aber noch keine Erfahrungen mit den Finish Kare #121 habe wollte ich es die jenigen überlassen die damit regelmäßig zu tun haben :smb:

    Lg Michel

  • Ich habe zum Nassaugen vorgestern auch den #121er genommen, in 1:12 ausreichend auf die Sitze gesprüht, mit der Colorlock Bürst eingearbeitet, abgesaugt und im Anschluss nochmal mit destiliertem Wasser nachgepült und erneut gesaugt (die Sitze klebten nach dem ersten Saugen etwas).

    Vom Ergebnis her bin ich überzeugt, alle Polster sehen neuwertig aus und selbst Flecken von Schokolade und Cola sind verschwunden. An diesen Stelle habe ich natürlich den Reiniger etwas üppiger verteil und kräftig eingerieben. Zur Not sollte es aber auch eine stärkere Dosierung tun. <&bn

  • Und warum hat er so eine gute Reinigungsleitung trotz das er so sanft ist? Muss ja ein Unterschied zum AllPurposeCleaner geben? Hast du ein Vergleich zum Valet Pro Interior AllPurposeCleaner?
    Danke für dein Angebot aber ich muss eh noch paar Sachen bestellen, werd ich dann bei einen unser Forenpartner machen.
    Damit keine bösen Gedanken aufkommen das ich zu faul sei, werd ich den Valet-Pro AllPurposeCleaner und den Finish Kare 121 Vergleichstest machen.
    Vieleicht möchten es ja paar User hier auch antreten lassen. Dann haben wir einen großen Vergleichstest wie bei den Kunststoffdressings. 8)

    Lg Michel

  • @Michel,

    würde mich freuen, wenn Du einmal einen schönen Test machst und alles gut dokumentierst und anschliessend hier im Tread Deine Erfahrungen schilderst:

    Schön ausführlich und umfangreich natürlich
    Wäre doch toll, wenn mal einige neue User Produkte testen und Ihre Ergebnisse präsentieren würden? Freue mich jetzt schon auf Deinen Beitrag

    Aufbereitung&Leidenschaft=autopflegeforum <&bn

  • FinishKare Part #121 Interior Shampoo - The Universal Soldier - Und Leder kann es sogar auch




    Schon lange hab ich nach einer Alternative für den in unseren Kreisen allseits beliebten AllPurposeCleaner von Meguiar's gesucht, die es mir ermöglicht verschmutzte Innenräume schonend aber effektiv zu reinigen.
    Irgendwie hab ich mit dem AllPurposeCleaner immer das Gefühl mit Kanonen aus Spatzen zu schießen, sprich einen viel zu scharfen Reiniger einzusetzen (selbst in verdünnter Form) wo es eigentlich gar nicht nötig ist.
    Dazu kommt das der AllPurposeCleaner von Meguiar's ein Reiniger für den Profi/Gewerbetreibenden ist und für den Ottonormalverbraucher rechtlich einwandfrei überhaupt nicht zu erwerben ist.

    Das es hier einige einsetzen, und dass es angeblich schonender ist als AllPurposeCleaner habe ich schon durch die Forensuche mitgeteilt bekommen :smb:
    Was mir aber fehlte waren ein wenig mehr Hintergrund Info zu dem Produkt. Wo man es überall einsetzten kann, wie es wirkt, in welchem Mischungsverhältnis es eingesetzt werden soll usw. usw.

    Wenn man das also nicht auf Anhieb findet, heißt es eigen Erfahrungen machen, und die geliebte Pflegegemeinde daran teilhaben zu lassen.

    Einer unserer Forenparter beschreibt das Mittel z.B. so:
    Finish Kare #121 Interior Shampoo & Ultimate Cleaner ist ein ph-neutraler Reiniger. Perfekt für die Innenraumreinigung. Egal ob Teppich, Vinyl, Gummi, Leder, Reifen, Türverkleidungen etc. dieser Reiniger ist immer ideal. Antibakterielle Agents beseitigen Bakterien gründlich und lassen einen sauberen und reinen Geruch zurück! #121 kann je nach Anwendungsfall verdünnt werden. Für normale Verschmutzungen z.B. 10:1.


    Auf der Flasche selbst, ich habe die 443ml Variante vor mir, ist folgendes zu lesen:


    Weil ich auch selbst wenig Lust habe vergessene Vokabeln immer wieder nachschlagen zu müssen, versuche ich mich mal ein einer Übersetzung, kombiniert mit ein paar Anmerkungen meinerseits.

    Innenausstattung Schampoo-Teppich-Vinyl& Leder
    (na wenn das mal kein wahrer Allesreiniger ist.... das er auch auf Leder einsetzbar ist war mir z.B. nicht bewusst.)

    Beschreibung:
    # 121 ist ein besonders wirksamer, ph-neutraler Allzweck- Shampoo Reiniger für Fahrzeuginnenausstattungen, geeignet für Gewebe, Teppiche, Vinyl Plastik, und Leder.
    (der Begriff Gewebe lässt darauf schließen das er sich nicht nur für Stoffinnenausstattungen eignet, sondern evtl. auch für Verdecke (auch wenn das streng genommen Exterior ist. Ein Versuch wäre es zumindest wert.)
    Angereichert mit speziellen Reinigungsmitteln, -Verstärkern und -Aufhellern die hartnäckigen Dreck, Schmutz und Fett durchdringen.
    (fettlösende Eigenschaften also... ist notiert. Aufheller kann hier ggf. auch als Farbauffrischend übersetzt werden... Von antibackteriell (wie im oberen Zitat, lese ich da nix raus, aber evtl. weiß die andere Quelle ja mehr als hier steht. )
    # 121 ist ebenfalls ein perfekter Allzweckreiniger für Wohnmobile und Schifffahrt.

    Anwendung:
    Bevor sie mit der Anwendung beginnen, bürsten oder saugen sie Teppiche oder Stoffbezüge trocken ab.
    (Grober lose sitzender Dreck sollte also immer vorab entfernt werden)
    Mischen sie # 121 im Verhätinis von 1 zu 10
    (unser Mengenmischerhilft bei der Berechnung)
    Hinweis:
    Schrubben sie alle stark verschmutzten Bereiche mit einem Bürste und wische sie anschließend erst mit einem feuchten und dann
    einem trockenen Tuch nach. Spülen sie das feuchte Tuch aus und wiederholen sie die Anwendung wenn nötig.
    (Scrub heiß nun mal leider schrubben... ich finde die Wortwahl aber eher ungünstig. Meine freie Übersetzung wäre deshalb:
    Behandeln sie alle stark verschmutzten Bereiche mit einer Bürste oder stabilen Pinsel)


    Erste Hilfe:
    Bei Augenkontakt:
    Entfernen sie bitte vorhandene Kontaktlinsen. Spülen die Augen sofort unter fließend kaltem Wasser für 15 Minuten. Suchen sie einen Arzt auf.
    Bei Hautkontakt:
    Entfernen sie die Kleidung und waschen sie betroffene Hautstellen mit Wasser uns Seife. Sollten Hautirritationen auftreten, suchen sie bitte einen Arzt auf.
    Bei Verschlucken:
    Nehmen sie umgehend Ärztliche Hilfe in Anspruch.
    Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

    Gefahr/Risiko Einschätzung:
    Gesundheit 1
    Feuer 0
    Reaktionsfähigkeit 0
    Spezial 0

    (diese Tabelle finde ich persönlich nicht besonders Aussagekräftig zumal man nicht genau weiß was sich hinter den einzelnen Werten versteckt.... aber egal)

    Vor der Anwendung lesen sie sich bitte das Sicherheitsdatenblatt durch. Ausschließlich für Professionellen Anwendung.

    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Das Sicherheitsdatenblatt (o.g. MSDS) ist leider auf der Webseite der Herstellers nicht frei zugänglich.
    Aber unterschätzen sollte man dieses Mittel wohl auch auf keinen Fall.
    Zumindest die vorhandenen Hinweise lassen darauf deuten, das es sich hier ebenfalls um ein Mittel handelt das nicht ganz ohne ist.
    Ich stelle gerade meine anfängliche Intention für den Kauf ein wenig in Frage, weil alle was man bis dato so gelesen habe eigentlich darauf hindeutet, dass es um einen relativ milden Reiniger handelt. ?(
    Naja, vielleicht muss man hier ja auch ein wenig die Kirche im Dorf lassen. Schließlich kommt das ja aus USA und da schützen sich ja bekanntlich vor allem möglichen um Millionen Klagen aus dem Weg zu gehen.

    Nutzen solle man wie immer den gesunden Menschenverstand, und dazu lieber auch Schutzhandschuhe und Brille.

    Aber jetzt soll das # 121 mal zeigen was es kann.

    Besonders neugierig hat mich dabei die Möglichkeit gemacht das Mittel auch zur Lederreinigung zu verwenden. Da meine Lederausstattung im Wagen momentan mit Zaino Z9 & Z10 gereinigt und gepflegt ist, hatte ich auf Anhieb keinen Kandidaten im Sinn.... aber Moment.... warum in die die Ferne schweifen wenn das gute liegt so nah. Einfach mal den Hintern hochheben.... Schließlich ist mein Bürostuhl ja auch mit Leder bezogen °°n
    Der Testkandidat war also gefunden :(

    Zuerst galt es aber eine Mischung im Verhältnis 1 zu 10, wie vom Hersteller empfohlen zu erstellen.
    Da ich noch einen Schaumdispenser übrig hatte ( der Pflegeapotheke meiner Frau sei dank) habe ich diesen erst mal mit der richtigen Mischung vorbereitet.
    Insgesamt hat der eine Füllmenge von 200ml. Dank unserem Mengenmischer ergab sich daraus ca 18ml Reiniger auf 182ml dest. Wasser.

    Wichtig ist, die Flasche vorher gut schütteln.
    Steht sie einige Zeit setzt sich ein nicht löslicher Bestandteil am Booden ab. Das schaut dann so aus.

    Die Flüssigkeit ist ungeschüttelt klar, im geschüttelten Zustand trüb gelb. Denke das kann man hier ganz gut sehen.

    Testspot vorbereiten und die Waffen zurecht legen:


    Anschließend mit Hilfe des Schaumdispensers etwas auf die Bürste. (sehr sparsame Methode)


    Und dann mit einem feuchten 0815 Tuch abgenommen und anschließend trocken nach gewischt.
    Yep da ging tatsächlich was ins Tuch. Wenn auch nicht besonders viel, aber so versifft war die Ausgangslage ja nun auch nicht.


    Das Ergebnis sah dann so aus:


    Nicht das es einen jetzt vom Hocker reißen würde, aber man erkennt deutlich den bearbeiteten Testspot.
    Das Leder selbst sieht an der bearbeiteten Stelle sauber aus. Keine glänzenden Rückstände mehr in den Vertiefungen.
    Dank der Fettlösekraft, ist also nicht nur der Dreck weg.

    Fazit bis hierher:

    Funktioniert T^
    Zieht Verschmutzungen und Fettrückstände aus dem Leder.
    Das Leder wirkt danach sauber, aber auch eine Nuance blasser. Anschließende Lederpflege sollte, wie nach jeder Lederreinigung, Pflicht sein.
    Der Effekt ist sichtbar, sticht aber nicht aggressiv ins Auge und das Leder schaut nicht mitgenommen oder total ausgelaugt aus, was
    auf eine relativ schonende Reinigungswirkung hindeutet.

    Da im Moment keine weiteren Opfer für das # 121 parat habe endet der Test hier erst mal und wird bei Gelegenheit fortgesetzt.
    Gerne dürft Ihr natürlich hier auch eure Erfahrungen bzw. weitere Tests posten.


    In diesem Sinne, fröhliches putzen.

    Gruß Agent.

    The post was edited 3 times, last by Agent ().

  • Sehr guter und ausführlicher Artikel, vielen Dank! Das Mittel klingt sehr vielversprechend, werde es daher auch in meinen Bestand aufnehmen :)

    Agent wrote:

    Gefahr/Risiko Einschätzung:
    Gesundheit 1
    Feuer 0
    Reaktionsfähigkeit 0
    Spezial 0

    (diese Tabelle finde ich persönlich nicht besonders Aussagekräftig zumal man nicht genau weiß was sich hinter den einzelnen Werten versteckt.... aber egal)
    An der Stelle kann ich hoffentlich etwas beitragen: diese Auflistung geht höchstwahrscheinlich auf den sog. "Fire Diamond" zurück, eine in den USA übliche, standardisierte Kennzeichnung von Chemikalien. Man findet sie auch auf vielen Autopflegemitteln, die aus den USA importiert wurden, z.B. Liquid Glass. Damit soll im Gefahrenfall beispielsweise für die Feuerwehr auf einen Blick ersichtlich sein, wie gefährlich die Chemikalien einzustufen sind, die im Gefahrenbereich verwendet werden. In den drei zuerst aufgelisteten Bereichen gibt es jeweils eine Skala von 0 (ungefährlich) bis 4 (sehr gefährlich), der vierte Bereich (Special) lässt Platz für besondere Kennzeichnungen, z.B. ein durchgestrichenes W um zu symbolisieren dass es gefährlich mit Wasser reagiert und solches daher als Löschmittel nicht verwendet werden darf.

    Die Interpretation für das Finish Kare #121 wäre:
    Health: 1
    Exposure would cause irritation with only minor residual injury (e.g., acetone)
    (wenn man damit in Kontakt kommt besteht die Möglichkeit von kleinen Reaktionen des Körpers mit der Gefahr von geringen bleibenden Schäden [das passiert wohl nicht bei Berührung, eher Augenkontakt oder wenn man etwas davon trinkt]; es besteht aber keine Gefahr von Verätzungen, Ersticken beim Einatmen o.ä.)

    Flammability: 0
    Will not burn (e.g., carbon dioxide)
    (nicht entzündlich)

    Instability/Reactivity (Yellow): 0
    Normally stable, even under fire exposure conditions, and is not reactive with water (e.g. helium)
    (chemisch stabil, auch im Brandfall, reagiert nicht mit Wasser)

    Special (White): 0
    keine besonderen Kennzeichnungen

    Die Einstufung dürften viele Autopflegeprodukte in der Form bekommen. Denn wirklich gefährlich sind die eigentlich alle nicht - Nitorglycerin hat beispielsweise eine Einstufung von 3-4-3-0, da gilt dann im Notfall besondere Vorsicht.

    Der englische Wikipedia-Artikel ist sehr informativ und enthält die Informationen in ähnlicher Form, wie ich sie aus Sicherheitsbriefings in den USA in Erinnerung habe: en.wikipedia.org/wiki/NFPA_704 (es gibt auch einen deutschen, allerdings weicht der relativ stark ab: de.wikipedia.org/wiki/Gefahrendiamant)

    Eigentlich hilft uns als Anwender diese Kennzeichnung nicht wirklich weiter - Dinge wie die Arbeitssicherheit (welche Schutzausrüstung ist nötig, z.B. Handschuhe, Schutzbrille, usw.) oder der Umgang mit dem entstehenden Abwasser sind im Material Safety Data Sheet (MSDS) beschrieben. Beim gewerblichen Umgang müssen die MSDS stets in Reichweite sein - in der Regel hängt da ein roter Ordner an der Wand, wo die alle abgeheftet sind.

    vg, Johannes

    The post was edited 1 time, last by MrX ().

Achtung ab dem 25.5.2018 greift die DSGVO, weitere Infos dazu findet Ihr hier: Datenschutzerklärung, Nutzungsbestimmungen und Forenregeln.